Bern

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.

Beschreibung

Geschichtlicher Abriss von Idee bis Realisierung

Bauphase / Planung

Die Initiative zu einer Begegnungszone muss von der Anwohnerschaft kommen. Die Verkehrsplanung sorgt frühzeitig für eine breite Diskussion der Idee. Die Genehmigung und Realisierung erfolgt in Jahrespaketen.

Folgende Kriterien müssen für eine Begegnungszone in Wohngebieten erfüllt werden:

  • verkehrsarme Quartierstrassen in Wohnquartieren (max. 100 Fhz/h)
  • kein nennenswerter Durchgangsverkehr
  • kein öffentlicher Linienverkehr
  • nicht länger als 2-3 Strassenabschnitte
  • Tempo 30 auf den direkt angrenzenden Strassen oder Strassenabschnitten
  • eher dichte Überbauung mit starkem Bezug der Vorgärten zur Strasse
  • Anwohnerschaft mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen

Zusammenarbeit

Öffentlichkeitsarbeit / Einbezug der Bevölkerung und des Gewerbes: Die Initiative zu einer Begegnungszone muss von der Anwohnerschaft kommen.
Kommunikation: Mit der Einführung einer neuen Begegnungszone in Wohnquartieren werden AnwohnerInnen von der Verkehrsplanung Bern mittels eines Schreibens über die damit neuen Spielregeln der Zone informiert.

Unfälle / Erfolgskontrolle

Auf Grund der letztjährigen Erfolgskontrollen müssen einige bestehende Begegnungszonen nachgerüstet werden. Dabei kommen die neuen standardisierten Gestaltungselemente zum Einsatz. Die Nachrüstung der bestehenden Zonen wird prioritär behandelt.

Weitere Informationen zu den Begegnungszonen in der Stadt Bern finden Sie hier.