Verkehrsaufkommen mittel

DTV 1001 – 5000

Altstätten, Altstadt

Ausgangslage Der Stadtrat von Altstätten erkannte, dass das Potenzial der Altstadt nicht ausgeschöpft ist und hat deshalb einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die vorhandenen Qualitäten zu verstärken und mögliche Verbesserungen aufzuzeigen. Dies im Wissen, dass das Ambiente der Innenstadt und das Wohlbefinden der Kundschaft eine immer wichtigere Rolle im Konkurrenzkampf mit Einkaufszentren spielt. Das Einkaufserlebnis in der Marktgasse soll erhöht und die ganze Altstadt flächendeckend aufgewertet werden. Umsetzung Als wichtige Massnahme zur Attraktivitätssteigerung der Altstadt wurde die Signalisation einer Begegnungszone beschlossen. Die Begegnungszone ist eine Möglichkeit, das Flanieren in der Altstadt zu fördern, ohne den motorisierten Verkehr ganz zu verbieten. Die Umsetzung eines Verbotes wurde als schwierig angesehen. Erste Massnahmen wurden bereits im Sommer 2002 vorgenommen (Marktgasse und Engelgasse), noch bevor definitiv über die Einführung der Begegnungszone befunden wurde. Weitere Massnahmen bestanden aus der Verbesserungen der Zugänge zur Altstadt, um die Vernetzung der Begegnungszone mit dem übrigen Stadtgebiet zu gewährleisten. Ebenfalls wurde das Parkplatzangebot am Rand der Altstadt verbessert, damit die Altstadt etwas vom Parkierungsverkehr entlastet wird.    



Baden, Bahnhofplatz

Der belebte Bahnhofvorplatz auf der Ostseite des Bahnhofs umfasst neben einigen Kurzzeitparkplätzen auch den Bushof Bahnhof Ost. Am Platzrand finden sich verschiedenste publikumsorientierte Nutzungen  (Post, Coop City, Kiosk ect.). All diese Nutzungen generieren zusammen mit dem Bahnhof/Bushof eine hohe Fussgängerfrequenz über den Bahnhofplatz. Das Verkehrsregime Begegnungszone gesteht daher dem Fussverkehr Priorität zu, welche gegenüber dem Mischverkehr mit ÖV vortrittsberechtigt ist. Der Anteil von Lastwagenverkehr beträgt 0.5%, der Busverkehr beläuft sich dabei auf ca. 360 Busse pro Tag, was ein verantwortungsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer voraussetzt. Auf der Westseite des Bahnhofes findet sich ebenfalls eine Begegnungszone mit ähnlichem Charakter. Einzig der Bus- und Autoverkehr verkehren auf unterschiedlichen Verkehrsflächen.



Belp, Flughafenvorfahrt

Die Umsetzung der Begegnungszone war durch eine schwierige Planungsphase geprägt. Mit den Themen Zubringer zum Flughafen (Passagiere), Hochwasserschutz Aare, Naherholungsgebiet Giesse/Giessenbad waren drei sehr unterschiedliche Ansprüche resp. Rahmenbedinungen bei der Planung zu beachten. Durch die Verknüpfung von Natur und High-Tech des Flughafens mit Hilfe zweier Aussichtsplattformen und einem „roten Teppich“ konnte eine gute Gestaltungslösung gefunden werden. Die Begegnungszone hat sich bis jetzt sehr bewährt.



Bern, Lagerhausweg


Bern, Simonstrasse


Bremgarten bei Bern, Kalchackerstrasse

Mit der Erneuerung der Kalchackerstrasse wurde die Strasse einerseits saniert und gleichzeitig das Zentrum aufgewertet, indem neu eine Begegnungszone eingerichtet wurde. Die Kalchackerstrasse übernimmt eine wichtige Zentrumsfunktion in der Gemeinde. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulwege, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den motorisierten Verkehr ausgerichtet. Neben diesem Defizit lag ebenfalls ein Sanierungsbedarf vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung des Strassenraumes ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung der Gemeinde bei. Das Projekt erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2008 eine Auszeichnung.



Bubikon, Bahnhofplatz

Der Bahnhofplatz in Rubikon wurde 2016 zu Umgestaltet und zu einer Begegnungszone.



Fribourg, Rue Joseph-Piller

Diese Begegnungszone liegt im Herzen eines Wohnquartieres, das an zahlreiche Schulen (Fachschule, College St-Michel, Bezirksschule Belluard, Universität Miséricorde, etc.), an die Kantons- und Universitätsbibliothek, die Begegnungszone Square des Places und an die Flanierstrassen rue de Romont und rue de Lausanne grenzt. Die Fahrbahn wurde teils verschmälert und mit querliegenden Linien markiert, teils mit braunem Belag bedeckt, um die Autofahrer einzuladen, langsamer zu fahren. Zusätzlich wurden Veloabstellanlagen und Sitzbänke errichtet. Diese Begegnungszone ist als Begleitmassnahme des Projektes Poyabrücke entstanden.



Gelterkinden, Zentrum

Im Dorfzentrum von Gelterkinden wurde 2016 eine Begegnungszone eingerichtet.



Genève, Ouches-Camille-Martin

Diese Begegungszone wurde als Begleitmassnahme zur Eröffnung eines neuen Schulkomplexes geplant. Die Begegnungszone dient dem sicheren Queren der Schülerinnen und Schülern und soll den Durchgangsverkehr reduzieren. Im Planungsprozess wurden die Eltern der SchülerInnen aktiv eingebunden. Die Einführung der Begegnungszone wurde mit Kommunikationsmassnahmen begleitet. 



Giubiasco, Borghetto

Totale Neugestaltung des öffentlichen Raumes aus Anlass der Erneuerung sämtlicher Leitungen. Projekt im Einvernehmen mit Gewerbetreibenden, die einen Brunnen stifteten. Auführung im Rahmen eines mehrjährigen Programmes zur Neugestaltung der Piazza Grande. Vorher/nachher Bilder Mehr Informationen: Flâneur d’Or 2004  



Grenchen, Zentrum (Bettlach-, Centralstrasse und Kirchgasse)

Die Begnungszone Zentrum in Grenchen ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Entlastung als Chance für eine Umgestaltung genutzt wurde. Die Begegnungszone Zentrum hat einen Aufwertungsprozess im Ortskern von Grenchen in Gang gesetzt und zeigt auf, wie eine Begegnungszone bei 4’800 Fahrten pro Tag funktionieren kann.



Herisau, Schmiedgasse bis Neue Steig


Horgen, Bahnhofplatz

Das Bahnhofareal Horgen ist durch die Aufwertung zur Begegnungszone attraktiver und fussgängerfreundlicher gestaltet worden. Der umgestaltete Bahnhofplatz bietet einen sicheren und attraktiven Umstieg zwischen der S-Bahn, dem Bus und Velo/PW an. Die Verbindung zwischen S-Bahn-Mittelperron und Bus/Velo/PW wird durch Unterführungen sowie einer Passerelle realisiert. Mit der Passerelle ist auch der direkte Zugang zum See möglich. Die gesamte Platzgestaltung ist geprägt durch das innovative und grossmassstäbliche Farbkonzept des Künstlers Platino.



Inwil (Gemeinde Baar), Dorfplatz

Der Dorfplatz in Ortteils Inwil der Gemeinde Baar wurde 2016 zu einer Begegnungszone umgestaltet und im April 2017 mit einen Fest eröffnet. Der Platz mit Brunnen und Bänken lädt jetzt zum Verweilen ein. Die Zugerzeitung berichtete.



Köniz, Sonnenweg

Die Begegnungszone Sonnenweg führt unmittelbar am Bahnhof Köniz vorbei und erschliesst diesen. Neben der wichtigen Funktion als Zugangsbereich zum Bahnhof für den Fussverkehr befinden sich mehrere P+Rail-Parkplätze und eine Bushaltestelle innerhalb der Zone.



La Chaux-de-Fonds, Place de la Gare

Auparavant aménagée dans une optique très routière, la Place de la Gare de la Chaux-de-Fonds a été réaménagée en 2015. Une partie de l’espace est en zone de rencontre (au nord-est, en direction d’Espacité et du centre-ville), la partie devant la gare est en zone piétonne, avec la gare des bus. Deux grands couverts blancs caractérisent le nouvel aménagement. L’un comme abri pour la gare des bus, l’autre comme espace public, agrémenté de nombreux bancs. Des commerces et services bordent la place. Le stationnement pour les cycles a été agrandi, il est situé sous le couvert avec des arceaux. Il reste de nombreuses places de stationnement pour les voitures, 2 places de recharge pour les véhicules électriques et quelques places handicapés. La Place a été inaugurée lors d’une fête populaire, marquée par un spectacle d’animation lumière de l’artiste Gerry Hofstetter. Historique 2010-11 Concours 2012 Demande de crédit au Conseil général 2014 Permis de construire et début des travaux 2015 inauguration Liens Le site du projet Les bureaux mandatés Galerie d’images



Lachen, Zentrum

Mit dem Bau einer Entlastungsstrasse konnte der Bereich Bahnhof, Ortszentrum, Hafen vom Verkehr entlastet werden. Die vorhandenen Fussgängerzone und Begegnungszone konnte erweitert werden. Lachen ist ein gutes Beispiel, dass Aufzeigen, wie man die Fussgängerzonen und Begegnungszonen gut miteinander verknüpfen kann.



Langenthal, Bahnhofplatz

Die Begegnungszone am Bahnhofplatz Langenthal wurde ohne bauliche Massnahmen umgesetzt.  



Langenthal, Untere Marktgasse

Diese Begegnungszone umfasst die Untere Marktgasse, die Jurastrasse zwischen dem Verwaltungsgebäude und dem Coop, sowie das Theatergässchen und die Käsereistrasse. In der Käsereistrasse gilt zusätzliche eine Zufahrtsbegrenzung. Die Bernerzeitung berichtete am 27. April 2013 über die Einführung.



Lausanne, La Sallaz

La place de la Sallaz constitue un des points-clés de la réorganisation du trafic dans le nord-est lausannois. Son réaménagement fait la part belle à la mobilité douce et aux transports publics. Une vision globale La mise en service du métro m2 en décembre 2008 a transformé en profondeur l’organisation des déplacements dans l’agglomération lausannoise. Elle s’est accompagnée d’une restructuration du réseau des transports publics et a nécessité le réaménagement des espaces publics leur servant d’interface. L’aménagement de la place de la Sallaz constitue un des points-clés de cette réorganisation dans le nord-est lausannois Une attention particulière a ainsi été portée à la planification du contexte urbain autour de la place, afin que cette dernière devienne à terme un lieu convivial, un véritable centre de quartier. Plus d’informations Page du projet 



Lausen, Begegnungszone Bahnhof Süd

Seit 2008 gilt im Bereich des Bahnhofes Lausen Tempo 20 in der Begegnungszone.



Lengnau, Dorfzentrum


Lenzburg, Bahnhof

Der Bahnhof Lenzburg besitzt ein Perron auf dem Bahnhofplatz auf, ab welchem die Züge Richtung Hitzkirch und Luzern abfahren. Um von dort auf die restlichen Züge umsteigen zu können, müssen die Passagiere die Bahnhofstrasse queren. Im Bereich der Bahnhofstrasse befinden sich ebenfalls die Busstation sowie Mobility-Standplätze, P+R Parkplätze und überdachte Veloparkplätze. Um die Querbeziehungen für die Passagiere so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde das Bahnhofsumfeld als Begegnunzgszone signalisiert.



Luzern, Bahnhofstrasse

Die Verkehrssituation an der Bahnhofstrasse in Luzern hat schon seit längerem zu Diskussionen Anlass gegeben. Von verschiedenen Seiten wurde gefordert, die Verkehrsverhältnisse speziell für Fussgängerinnen und Fussgänger zu verbessern. Erste Erfahrungen mit der teilweisen Sperrung der Bahnhofstrasse für den motorisierten Verkehr hatten gezeigt, dass die Auswirkungen auf das Verkehrsregime im Bereich des linken Stadtufers sehr problematisch sind, weshalb eine Fussgängerzone als Lösung nicht in Betracht kam. Eine Begegnungszone wurde in einem Verkehrsgutachten hingegen als positiv erachtet. Ursprünglich war geplant ein Wettbewerb für die Umgestaltung der Bahnhofstrasse durchzuführen. Die städtebauliche Analyse und Konzeptstudien zeigten ein grosses Potenzial und gute Möglichkeiten zur Aufwertung des Raumes. Dies wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. Sparmassnahmen und ein 2005 eingeleitetes Entlastungs- und Überprüfungsprogramm führten dazu, dass eine Umgestaltung der Bahnhofstrasse und des Theatervorplatzes vorläufig nicht in Frage kam. Die Umgestaltung wurde als wünschenswert, aber nicht als dringend notwendig eingestuft. Es wurde beschlossen, die Begegnungszone mit möglichst geringem Aufwand umzusetzen. Auf eine „Pseudogestaltung“ mit irgendwelchen Elementen oder Blumentöpfen wurde verzichtet. Dabei war man sich den Risiken einer „provisorischen“ Einführung der Begegnungszone ohne weitgehende bauliche Massnahmen bewusst. Die Begegnungszone funktioniert vor allem bei schönem Wetter und grossem Fussgängeraufkommen sehr gut (Fussverkehr dominiert). In den Randzeiten oder



Männedorf, Bahnhofplatz

Durch die Umgestaltung des Bahnhofsplatz in Männedorf als platzartige Fläche sollte dieser den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer gerecht werden. Die Gesamtgestaltung samt Verkehrsführung ist stimmig. Bushof und Bahnhofplatz sind durch die Gestaltung mit einer Betonoberfläche hervorgehoben. Die Parkplätze und die Fahrbahn hingegen sind asphaltiert. Durch Wasserrinnen sind diese beiden Materialien voneinander getrennt. Die Verknüpfung der einzelnen Verkehrsarten (Fuss, Velo, Bus, PW, Taxi und S-Bahn) wird durch die Bereitstellung der oben genannten Anlagen ermöglicht. Besonders gut ist die Lage der Buskanten direkt an dem Perron samt Überdachung, sodass es möglich ist mit wenigen Schritten das jeweils andere Verkehrsmittel zu erreichen. Aber auch die Veloabstellplätze oder die Parkplätze können gut erreicht werden, da die Begegnungszone dem Fussgänger Vortritt gewährt und er somit auf dem schnellsten Weg ohne Umwege zu den Anlagen kommt.



Manno, Zona nucleo

In Manno wurde das gesamte Dorf als Begegnungszone signalisiert. Mit der Umgestaltung der Strassen konnte eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht werden. Viele Tessiner Dörfer haben dank der traditionell engen Bebauung urbane Qualitäten und daher ein hohes Potenzial, welches aber nur mit einer entsprechenden Gestaltung zum Tragen kommt. In Manno wurde bei der Belagserneuerung dieses Potenzial genutzt. Die öffentlichen Räume, die Strassen, Gassen und Plätze, wurden sorgfältig mit traditionellen Tessiner Elementen wie Rankgerüsten, Steinbrunnen, Steinbänken möbliert. Die Parkierung ist ausserhalb des Ortes organisiert, was dem Ortskern eine zusätzliche Aufenthaltsqualität und Platz für die Fussgänger bringt.



Meilen, Kirchgasse

Die Kirchgasse verbindet die Dorf- mit der Seestrasse und bildet auch die Verbindung zwischen der Autofähre Horgen-Meilen und dem Bahnhof Meilen. In der Begegnungszone finden sich zahlreiche Geschäfte.



Monthey, Avenue de la gare

La zone de rencontre de Monthey a été inaugurée en 2015 et se situe au centre ville, devant un important centre commercial et une école. Une ligne de bus y circule. Cet aménagement fait partie du projet de Petite Ceinture de Monthey qui vise à réguler le trafic et désengorger le centre. Grâce à ces mesures, le centre-ville jouit d’espaces publics de qualité amenant de la convivialité. L’aménagement, plutôt coûteux, présente différents problèmes en termes d’accessibilité pour les personnes à mobilité réduite. Vidéo tournée à Monthey, sur la différence entre zone 30 et zone de rencontre Galerie



Muri, Turbenweg/Zentrum Moos

In bester Zentrumslage wurde mit einem Ersatzneubau um die bestehenden Einkaufsläden zu erneuert. Gleichzeitig entstanden  im Ortskern um 45 Wohnungen. Den Läden wurde die Begegnungszone Turbenweg durch die Gemeinde geplant. Diese Begegnungszone verbindet die bestehenden Zentrumsgeschäfte und Dienstleistungszonen (Post und Bank) mit dem neuen Zentrum Moos. So entstand ein erweiterter, belebter Dorfkern von Gümligen. Team: Weber + Brönnimann Landschaftsarchitekten u. Ingenieure, Jordi + Partner Architekten AG Bern Auftraggeber: Die Mobiliar AG Bern Planungszeitraum: 2007-2012 Bausumme: 40 Mio CHF



Olten, Tannwaldstrasse

Das Quartier in Olten zwischen Gleis 8 des Bahnhofs und der Neuhardstrasse ist eine Begegungszone.  



Romanshorn, Alleestrasse

Die Alleestrasse ist eine Einkaufsstrasse im Ortszentrum von Romanshorn mit verschiedenen Ladenlokalen, Fachgeschäften und Gastronomiebetrieben. Um den Standort attraktiver zu gestalten, wurde ein Gestaltungskonzept gewählt, welches den Verkehr konsequent beruhigt, eine ungestörte Zirkulation für FussgängerInnen gewährleistet und gleichzeitig aber die Parkierung und einseitige Durchfahrt weiterhin ermöglicht. Der Strassenraum wurde von Fassade zu Fassade umfassend neu gestaltet. Die Alleestrasse eignete sich auf Grund ihrer konsequenten Gestaltung beispielhaft für die Einrichtung einer Begegnungszone.



Romanshorn, Bahnhofplatz

Der Bahnhof und die Hafenanlage hatten und haben für die Entwicklung von Romanshorn schon immer eine besondere Bedeutung. Im Zuge der Erneuerung der Publikumsanlagen wurde auch der Bahnhofplatz neu organisiert und gestaltet. Das bestehende Parkplatzangebot sollte erhalten und die bisherigen Verkehrsbeziehungen gewährleistet werden. Gleichzeitig möchte Romanshorn die ankommenden Fahrgäste freundlich empfangen und die vielfältigen Bewegungen von Bus, PW, Taxi, Fuss- und Veloverkehr besser organisieren.



Sion, Place de la Gare


St Imier, Rue de Châtillon

Die Begegnungszone auf der Rue de Châtillon verläuft senkrecht zur Hauptstrasse des Ortes. Rot markierte Bänder auf der Fahrbahn signalisieren den Wechsel des Temporegimes.



St. Gallen, Klosterbezirk

Die Zone wurde 2003 verkehrspolizeilich signalisiert und mit provisorischen baulichen Massnahmen versehen. Für die definitive bauliche Gestaltung liegt zur Zeit eine Studie vor, deren Umsetzung 2006 vorgesehen ist. Die unterschiedlichen Interessen der Anwohnenden, Gewerbebetreibenden, der Umwelt- und Verkehrsverbände sowie der Denkmalpflege prallen auch heute noch im Quartier aufeinander. Die Lösung möchte aber nicht mehr trennen, sondern zusammenführen. Nach dem Beschluss, eine Begegungszone einzuführen, konnten die unterschiedlichen Meinungen im Rahmen eines Moderationsverfahrens unter einen Hut gebracht werden. Der Durchgangsverkehr in der Altstadt sollte zwar stark eingeschränkt werden, die Zufahrt zu den Geschäften aber weiterhin möglich bleiben.



St.Gallen, Begegnungs- und Fussgängerzone Bahnhof St.Gallen

Das Gebiet rund um den Bahnhof St.Gallen ist seit Kurzem eine Begegnungs- und Fussgängerzone. In der Begegnungszone gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h und Fussgänger sind mit Ausnahme der Schienenfahrzeuge vortrittsberechtigt. Fussgänger dürfen Fahrzeuge jedoch nicht unnötig behindern. Ziel der Begegnungszone ist mehr Sicherheit im Bereich Bahnhof St.Gallen. Mit der Sperre der Zufahrt zum Bahnhofplatz für den motorisierten Individualverkehr am 1. Oktober 2012 sowie der Aufhebung der öffentlichen Parkplätze wurde ein erster Schritt für mehr Si-cherheit auf dem Bahnhofplatz gemacht. Mit der nun eingeführten Begegnungs- und Fussgängerzone ist eine weitere Verbesserung für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr im Bereich Bahnhofplatz realisiert. Dem motorisierten Individualverkehr steht die erstellte Vorfahrt auf der Nordseite des Bahnhofs zur Verfügung. Die Verkehrsteilnehmer werden vor Ort mit einem Flyer auf die neue Begegnungszone aufmerksam gemacht. Zudem wird die Stadtpolizei St.Gallen im Rahmen ihrer Präsenz am Bahnhof auf die neuen Verkehrsregeln hinweisen. Gutachten zugunsten der Begegnungszone Die Stadtpolizei und das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen haben vor der Einführung der Begegnungs- und Fussgängerzone mittels eines Gutachtens verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geprüft. Weder zeitliche Einschränkungen für bestimmte Verkehrsteilnehmer noch bauliche Massnahmen kamen aufgrund des Gutachtens in Frage. Die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h auf 20



St.Gallen, Vadianplatz

Rückblick In den Jahren 1974/75 wurde der Vadianplatz zwischen dem neuen Geschäfts- und Einkaufskomplex „Neumarkt“ angelegt. Er erhielt mit dem umliegenden Einkaufszentrum und der damit verbundenen Zunahme der Fussgängerströme und Verkehrsveränderungen eine völlig neue Funktion. Der frühere Platz mit seiner damaligen Dreiecksform wurde durch die neue Zentrumsüberbauung gewissermassen aufgelöst. Eine künstlerische Aufwertung des Platzes erfolgt durch die bemalte Eisenplastik mit den drei eingebauten Trinkbrunnen des Bilderhauers Max Oertli. In den Achtziger- und Neunzigerjahren wurde die Vadianstrasse zwischen dem Oberen Graben und der Kornhausstrasse schrittweise in eine attraktive Fussgängerverbindung umgestaltet. Diese Aufwertung sollte eines Tages bis zum Vadianplatz fortgesetzt werden. Neugestaltung Im Zentrum der Neugestaltung stehen die Belebung und die Aufenthaltsqualität für den sehr stark von Fussgängerinnen und Fussgängern frequentierten Platz. Insbesondere am Mittag verweilen viele Leute an diesem zentralen Ort. Durch die Angliederung der Gutenbergstrasse und Speerstrasse an den beiden Schmalseiten des Vadianplatzes werden diese in einem gewissen Sinne räumlich integriert. Mit der Neugestaltung des dazwischen zentral gelegenen Vadianplatzes und der angrenzenden Strassenabschnitte, insbesondere der Vadianstrasse und der Übergang über die Kornhausstrasse, werden die Voraussetzungen für eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität geschaffen. Aus gestalterischen und auch aus konstruktiven Gründen wurde Beton als Oberflächenmaterial im Zentrum des Platzes gewählt. Die östlich und



Stansstad, Dorfzentrum

Im Rahmen der Freiraumgestaltung Kernzone Stansstaad wurde eine Begegnungszone eingeführt und die Parkierung grossräumig neuangeordnet. Weitere Informationen zum: Freiraumkonzept Kernzone Stansstad



Sursee, Stadthof

Mit zwei Begegnungszonen im Zentrum bleibt die Zufahrt für den motorisierten Verkehr zu den Geschäften und Liegenschaften im Zentrum weiterhin möglich. Dieses wichtige Anliegen – insbesondere der Gewerbetreibenden und Ladenbesitzer – kann damit berücksichtigt werden, obschon gleichzeitig auch der ehemalige Strassenraum zum Siedlungsraum aufgewertet und gezielt für den nicht motorisierten Langsamverkehr (unter anderem FussgängerInnen) geöffnet wurde. Als taugliche Form dafür hat sich die Begegnungszone herausgestellt, mit der seit der Einführung im April 2004 weitgehend gute Erfahrungen gemacht wurden. Der Verkehr wurde nicht verbannt, sondern es wurde eine Verbesserung des Neben- und Miteinanders der verschiedenen Verkehrsteilnehmer erreicht. Die heutige Begegnungszone wurde als Zone Tempo 30 geplant und ohne bauliche Änderungen in eine Begegnungszone überführt. Als Folge davon sind die Vortrittsverhältnisse teilweise unklar, da zur besseren Gewährleistung der Strassenentwässerung teilweise Randabschlüsse versetzt wurden. Das Fehlen von Fussgängerstreifen bereitet insbesondere Kindern im Vorschulalter Mühe, die Strasse zu queren. Durch die beidseitig angeordnete Längsparkierung tritt die Strasse zu stark in den Vordergrund. Die Begegnungszone wird dadurch schlecht wahrgenommen.



Visp, Bahnhofsplatz

Der Bahnhofsplatz und die Brückenstrasse in Visp sind eine Begegnungszone. Der Bahnhofplatz darf nur eingeschränkt befahren werden. An der Brückenstrasse sind mehrere Parkhäuser von Gewerbeliegenschaften angeschlossen.  



Windisch, Campus

Das Campus Gelände der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch wurden neugestaltet und gestaltete Begegnungszone konzipiert. Durch die Begegnungszone fahren auch mehrere Buslinien.



Winterthur, Birchermüesli

Der Stadt Winterthur ist es ein Anliegen, eine attraktive und lebenswerte Wohn- und Arbeitsstadt zu sein. Tempozonen auf Quartierstrassen bieten allen Anwohnern mehr Ruhe und Sicherheit und damit ein angenehmeres Leben. Unter dem Motto „Lebendige Wohnquartiere dank verkehrsberuhigter Zonen“ hat das Amt für Städtebau der Stadt Winterthur im Jahr 2012 ein Verfahren geschaffen, mit dem Anwohnerinnen und Anwohner für Quartierstrassen eine Tempozone (Begegnungszone oder Tempo-30-Zone) verlangen können. Dank der Initiative der Anwohnerinnen und Anwohner können Tempozonen zuerst dort eingerichtet werden, wo sie starken Rückhalt in der Bevölkerung geniessen. Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Winterthur.



Winterthur, Erlenstrasse

Der Stadt Winterthur ist es ein Anliegen, eine attraktive und lebenswerte Wohn- und Arbeitsstadt zu sein. Tempozonen auf Quartierstrassen bieten allen Anwohnern mehr Ruhe und Sicherheit und damit ein angenehmeres Leben. Unter dem Motto „Lebendige Wohnquartiere dank verkehrsberuhigter Zonen“ hat das Amt für Städtebau der Stadt Winterthur im Jahr 2012 ein Verfahren geschaffen, mit dem Anwohnerinnen und Anwohner für Quartierstrassen eine Tempozone (Begegnungszone oder Tempo-30-Zone) verlangen können. Dank der Initiative der Anwohnerinnen und Anwohner können Tempozonen zuerst dort eingerichtet werden, wo sie starken Rückhalt in der Bevölkerung geniessen. Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Winterthur.



Zürich, Marktplatz Oerlikon


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