ÖV

Begegnungszone wird von ÖV durchfahren.

Aarau, Am Graben

Der Aarauer Stadtrat hat im Juni 2007 beschlossen, am Graben zwischen Vorderen Vorstadt und dem Schlossplatz eine Begegnungszone zu signalisieren. Da der Graben bereits in seinem vorherigen Zustand die gestalterischen Voraussetzungen für eine Begegnungszone erfüllte, waren keine grösseren baulichen Massnahmen mehr nötig.



Baar, Bahnhofplatz

Baar stellt mit Verbindungen an den Fernverkehr, die Stadtbahn Zug sowie ein halbes Dutzend Buslinien ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs dar. Die Buslinien treffen sich auf dem Bahnhofsplatz. Vor dem Umbau zu einer Begegnungszone wurde der Bahnhofsplatz vornehmlich als breite Strasse wahrgenommen. Die heutige Gestaltung schafft hingegen einen grosszügigen Platz und ermöglicht ein gemächliches Miteinander zwischen dem Fuss- und Veloverkehr, Autos und Bussen. Bauphase / Planung 1997: Grundlage für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes bildet ein unter fünf Landschaftsarchitekten durchgeführter Studienauftrag. Januar 2000: Der Baukredit wird an der Gemeindeversammlung genehmigt. Dezember 2000: Der Busterminal wird eingeweiht. Kommentar seitens Fussverkehr Schweiz Der Bahnhofsplatz ist als einheitliche Fläche von Fassade zu Fassade in einer Ebene als Platz ausgebildet. Grossflächige Ortbetonplatten verleihen dem Platz Grosszügigkeit und bewähren sich bei hohen Belastungen durch den Busverkehr. Eine hohe Lichtsäule, ein Wasserspiel und einzelne verstreute Bäume mit Sitzelementen schaffen vor dem Coop einen vor dem Fahrverkehr geschützten Aufenthaltsbereich. Die Mischung und aufgehobene Trennung der Verkehrsteilnehmern werden bewusst in Kauf genommen: Fussgängerinnen, Velofahrer, der Auto- und Busverkehr müssen sich auf der offenen Platzfläche verständigen – fest zugeteilte Verkehrsflächen gibt es nicht mehr. Die Begegnungszone erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2004 eine Auszeichnung.



Baden, Bahnhofplatz

Der belebte Bahnhofvorplatz auf der Ostseite des Bahnhofs umfasst neben einigen Kurzzeitparkplätzen auch den Bushof Bahnhof Ost. Am Platzrand finden sich verschiedenste publikumsorientierte Nutzungen  (Post, Coop City, Kiosk ect.). All diese Nutzungen generieren zusammen mit dem Bahnhof/Bushof eine hohe Fussgängerfrequenz über den Bahnhofplatz. Das Verkehrsregime Begegnungszone gesteht daher dem Fussverkehr Priorität zu, welche gegenüber dem Mischverkehr mit ÖV vortrittsberechtigt ist. Der Anteil von Lastwagenverkehr beträgt 0.5%, der Busverkehr beläuft sich dabei auf ca. 360 Busse pro Tag, was ein verantwortungsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer voraussetzt. Auf der Westseite des Bahnhofes findet sich ebenfalls eine Begegnungszone mit ähnlichem Charakter. Einzig der Bus- und Autoverkehr verkehren auf unterschiedlichen Verkehrsflächen.



Basel, Tellplatz

Im partizipativen Prozess der «Werkstadt Basel», in der die Bevölkerung ihre Wünsche für eine attraktivere Stadt einbringen konnte, wurde der Wunsch nach mehr Begegnungsflächen im Quartier laut. Quartiersstrassen sollten vermehrt als Ort der Begegnung und des Aufenthalts genutzt werden können. Daraus entstand das Projekt «Begegnungszonen in der Stadt Basel». Mehr



Bassersdorf, Ortszentrum

Bassersdorf wollte die Aufwertung des Ortszentrums vorantreiben. Mit der Durchführung eines Projektwettbewerbes zur städtebaulichen und gestalterischen Aufwertung des Dorfplatzes wurde der erste Grundstein für eine Neuorganisation des Verkehrs im Zentrum von Bassersdorf gelegt. Ausserdem sollte gemäss Gesamtverkehrskonzept der Gemeinde im Gebiet zwischen der Winterthurerstrasse, der Baltenswilerstrasse, dem Dorfplatz und der Poststrasse eine Begegnungszone eingerichtet werden, wobei der Dorfplatz langfristig gesehen verkehrsfrei werden soll. Am 14. März 2006 stimmte die Gemeindeversammlung der Einführung einer Begegnungszone im Dorfzentrum sowie der Schliessung eines Teils der Dorfstrasse, des Baarainliweges und einer Brücke zur Winterthurerstrasse für den Fahrverkehr zu. Da ein Bassersdorfer Stimmbürger gegen diesen Beschluss Rechtsmittel ergriff, konnte das Projekt 2007 nicht mehr umgesetzt werden. Nach Erledignung des Rechtsmittels konnte die Begegnungszone im Dorfzentrum ab Februar 2008 definitiv umgesetzt werden. Bauphase / Planung Konzeptidee: – Gestaltung als Mischfläche auf gleichem Höhenniveau – Aufpflästerung an den Eingangsbereichen der Begegnungszone mit Signalisation – Schliessung Baarainliweg für den Fahrzeugverkehr – Alternierend angeordnete Einengungen teilw. mit integrierten Parkfeldern – Vertikale Grünelemente als Abschluss der Einengungen – Einheitliche Beleuchtung – Die zentralen Bereiche werden durch querliegende Pflästerungsbänder hervorgehoben – Wichtige Fussgängerquerbeziehungen werden mit Hilfe von Materialwechsel gekennzeichnet und durch Pflanztröge geschützt Wirkung: – Kontrastreiche Eingangstore signalisieren den Verkehrsteilnehmern das



Belp, Flughafenvorfahrt

Die Umsetzung der Begegnungszone war durch eine schwierige Planungsphase geprägt. Mit den Themen Zubringer zum Flughafen (Passagiere), Hochwasserschutz Aare, Naherholungsgebiet Giesse/Giessenbad waren drei sehr unterschiedliche Ansprüche resp. Rahmenbedinungen bei der Planung zu beachten. Durch die Verknüpfung von Natur und High-Tech des Flughafens mit Hilfe zweier Aussichtsplattformen und einem „roten Teppich“ konnte eine gute Gestaltungslösung gefunden werden. Die Begegnungszone hat sich bis jetzt sehr bewährt.



Bern, Untere Altstadt

Die Pflästerung war seit längerer Zeit in schlechtem Zustand und auch die Gas- und Wasserleitungen waren am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangt. Mit der 2005 erfolgten Gesamterneuerung von Kramgasse und Gerechtigkeitsgasse hat die Stadt Bern die Gunst der Stunde genutzt und diese Gassen umgestaltet sowie ein neues Verkehrsregime eingeführt, so dass die Untere Altstadt nun zum Flanieren und zur Begegnung einlädt. Der Stadtbach ist wieder sichtbar und dank der Erweiterung des Casinoparkings gibt es in der Kramgasse nun keine öffentlichen Parkplätze mehr. Die Reduktion des Parkiersuchverkehrs begünstigt den Erfolg der Begegnungszone zusätzlich. Weitere Gassen werden parkplatzfrei, wenn gegen Ende 2006 auch das um 118 Parkplätze erweiterte Rathausparking eröffnet werden kann. — „Grandezza“ in der Altstadt Der Wirt, die Leistpräsidentin, die Gemeinderätin – alle freuen sich an der Begegnungszone Untere Altstadt. Mehr Wohnqualität, attraktive Gassen, Geschäftsleute, die sogar mit dem Parkregime zufrieden sind: Die Bilanz der Begegnungszone Untere Altstadt fällt positiv aus. Zwar gilt das Regime bereits seit Oktober 2005 – doch richtig zum Tragen kommt es erst jetzt, mit dem Eintreffen des Sommers: Immer mehr Restaurants stellen Tische und Sonnenschirme auf die Strasse hinaus, es macht sich eine sommerlich-südliche Stimmung breit. „Wir hören kaum etwas Negatives“, sagt Ursula Bischof Scherer,



Biel, Zentralplatz

Der streng rechteckige Platz mit hellem, gelblichem Asphaltbelag, begrenzt durch ein breites Betonband, erscheint als grosszügig dimensionierte Ganzheit. Die sparsame Möblierung mit mobilem Grün, einem historischen Brunnen, Bänken und einer ehemaligen Tramstation mit Uhr sowie die sanften Übergänge zwischen den Fahrbahnen (signalisiert als Begegnungszone) und den Flächen, die dem Fuss- und teilweise dem Veloverkehr vorbehalten sind, unterstützen diese Wirkung. Nachts erhellen vier haushohe Mastenleuchten und einzelne Bodenleuchten den Platz. Die 85%-Geschwindigkeit von 24 km/h wird als tolerierbarer Wert betrachtet. Die Auswertung der sechs verschiedenen Geschwindigkeitsmessungen ergab, dass 74% der gemessenen Fahrzeuge unter 20 km/h fahren.



Bremgarten bei Bern, Kalchackerstrasse

Mit der Erneuerung der Kalchackerstrasse wurde die Strasse einerseits saniert und gleichzeitig das Zentrum aufgewertet, indem neu eine Begegnungszone eingerichtet wurde. Die Kalchackerstrasse übernimmt eine wichtige Zentrumsfunktion in der Gemeinde. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulwege, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den motorisierten Verkehr ausgerichtet. Neben diesem Defizit lag ebenfalls ein Sanierungsbedarf vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung des Strassenraumes ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung der Gemeinde bei. Das Projekt erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2008 eine Auszeichnung.



Brugg, Altstadt

Im Zuge der Umgestaltung der Hauptstrasse, der zentralen Achse durch die Brugger Altstadt, stellte sich auch die Frage nach dem an die Situation angepassten Verkehrsregime. Aus Rücksicht auf das lokale Gewerbe, das sich mit strukturellen Problemen konfrontiert sah, wurde eine Lösung gewählt, die einerseits die Vorfahrt mit Autos vor die Geschäfte und eine Kurzzeitparkierung ermöglicht, andererseits aber auch genügend Aufenthaltsqualität und Bewegungsfreiheit für Zufussgehende schafft: die Begegnungszone Altstadt.



Bubikon, Bahnhofplatz

Der Bahnhofplatz in Rubikon wurde 2016 zu Umgestaltet und zu einer Begegnungszone.



Burgdorf, Bahnhofquartier

Die erste Begegnungszone der Schweiz besteht seit 1996 – anfänglich versuchsweise unter dem Namen „Flanierzone“. Damals wurde ein Problem angegangen, das in Ortszentren von vielen Kleinstädten anzutreffen ist: Sie sind einerseits meist auf motorisierte Kundschaft angewiesen, andererseits ist gerade in Kleinstädten der starke Kundenverkehr das Grundübel für eine unattraktive Einkaufszone. Mit der Begegnunszone wurde ein Mittelweg gewählt, mit dem bewusst eine neue Verkehrskultur angestrebt wurde: der Langsamverkehr. Beschreibung vorher – nachher Die Strassen im Bahnhofquartier galten schon vor der Einführung der neuen Regelung als relativ angenehm. Nach der Einführung: – Rückgang des Geschwindigkeitsniveaus um rund 20 km/h – Abnahme des motorisierten Verkehrs um 16% Die anfängliche Skepsis seitens der Bevölkerung und des Gewerbes wandelte sich im Laufe der Pilotphase in breite Akzeptanz (Meinungsumfrage bei Geschäftsinhaber: 1997 bis zu 25% Befürwortung; 2001 bis zu 55% Befürwortung). Quellen, Literatur, Publikationen Weitere Informationen über die Begegnungszone und deren Entstehung finden sich auf der Website der Stadt Burgdorf Literatur: Daniel Grob, Fussverkehr Schweiz (2000): Evaluation einer neuen Form für gemeinsame Verkehrsbereiche von Fuss- und Fahrverkehr im Innerortsbereich – Expertenbericht Fussgänger- und Velomodellstadt Burgdorf (2002): Natürlich unterwegs. Schlussberich 1996 -2001



Burgdorf, Untere Altstadt

Die Begegnungszone in der unteren Altstadt von Burgdorf wurde 2004 versuchsweise in Betrieb genommen und anschliessend definitiv eingeführt. Bilder der provisorischen Signalisation:



Chur, Bahnhofplatz

Umsetzung und Kosten Provisorium (August 07 – November 07) Durch die Fertigstellung des Bahnhofplatzes und der Inbetriebnahme des Parkhaus „Bahnhof“ auf Ende Oktober 2007 sowie der Komplexität der Gegebenheiten hat der Stadtrat im August 2007 eine sofortige provisorische Einführung der Begegnungszone City beschlossen. Diese umfasst die untere Bahnhofstrasse inkl. Alexanderplatz, den Bahnhofplatz, die obere Alexanderstrasse, den westlichen Abschnitt der Ottostrasse, die Steinbockstrasse und die Tivolistrasse. Während der einjährigen Versuchsphase sollen Erfahrungen gesammelt werden für die definitive Einführung der Begegnungszone und für die anstehende bauliche Sanierung und Neugestaltung der Bahnhofstrasse, des Alexanderplatzes, der Steinbockstrasse, der Quaderstrasse und der Zeughausstrasse. Speziell wurde auf dem Alexanderplatz das Verkehrsprinzip des Kreisverkehrs durch den in einer Begegnungszone üblichen Rechtsvortritt abgelöst.



Crans-Montana, Centre de la station

Das Zentrumsgebiet von Crans-Montana wird durch eine Mischung von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen gebildet und belebt. Jedoch wird dieses durch eine stark befahrene Einbahnstrasse mit Parkierungen neben und auf der Strasse negativ belastet. Nach einem Pilotprojekt aufgrund des Aktionsplans Umwelt und Gesundheit (PAES), entschied die Gemeinde, den Verkehr im Zentrum zu beruhigen und zu begrenzen. Dazu wurde eine Begegnungszone auf den Strassen im Zentrum eingerichtet. Zeitgleich wurde ein neues Parkierungskonzept umgesetzt.  



Crans-Montana, Montana

Einen Sommer und einen Winter lang haben Tests für eine Begegnungszone in Crans-Montana gezeigt, was bezüglich Verkehrsberuhigung in einem Kurort möglich ist, und welche Details mit Problemen behaftet sind. Das Beispiel der Pilotregion macht im Wallis Schule – unter anderem in Verbier (Val de Bagnes). Während die zuständigen Gemeinderäte in Montana beschlossen haben, definitiv eine Begegnungszone einzurichten – dies mit der Option, später eine Fussgängerzone daraus zu machen – wurde in Crans stattdessen die Variante Tempo 30 gewählt.



Delémont, Place de la Gare


Flawil, Bahnhofstrasse

Die Bahnhofstrasse verbindet die Hauptstrasse mit dem Bahnhof und führt an verschiedenen Läden und der Gemeindeverwaltung vorbei. Sie endet vor dem Bahnhof auf dem Bahnhofplatz, wo das (ehemalige) Aufnahmegebäude in der Strassenachse steht. Mit einer Neugestaltung  und Neusignalisation als Begegnungszone der Bahnhofstrasse erhofft sich das Gewerbe und die Gemeinde eine Aufwertung der zentralen Funktionen für die Bevölkerung von Flawil und der umliegenden Gemeinden. Eine neue Baumreihe und die im Strassenraum platzierten Leuchten setzen neue gestalterische Akzente. Das Strassenniveau wurde eingeebnet und die Fahrbahn mit einem Plattenfries gezeichnet. Zwischen den Bäumen sind Längsparkplätze platziert. Zudem wurde eine Einbahn, mit Velos im Gegenverkehr, eingerichtet.



Fribourg, Square des Places

Der Square des Places in Fribourg befindet sich zwischen zwei Fussgängerzonen auf einer Hauptstrasse, die täglich von 9’000 Fahrzeugen befahren wird. Der Platz bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen den Flächen des motorisierten Verkehrs und der wichtigen Fussverkehrshauptachse, welche den Bahnhof und die Universität mit der Altstadt verbindet. Mit Hilfe einer Begegnungszone konnte die Trennwirkung der Hauptverkehrsstrasse minimiert und die Fusswegbeziehung über den Platz gestärkt werden. Die Begegnungszone erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2011 eine Auszeichnung. Kurzvideos: Die Begegnungszone im Gebrauch 1 Die Begegnungszone im Gebrauch 2



Gelterkinden, Zentrum

Im Dorfzentrum von Gelterkinden wurde 2016 eine Begegnungszone eingerichtet.



Genève, Gare Cornavin

La place Cornavin est traversée par les taxis, plusieurs lignes de bus, trois lignes de tram et également des voitures là où elles sortent du parking de la gare. Cependant, les usagers principaux restent les piétons : des dizaines de milliers y transitent en effet chaque jour. La zone de rencontre, avec enrobé bitumineux „scintiflex“ (avec morceaux de miroir intégrés) et bandes rugueuses turquoises pour mieux freiner les véhicules, permet de donner à ces derniers le maximum de place sur cette interface intermodale.



Genève, Vieille ville

Comme dans la majorité des villes européennes, les rues de la vieille ville de Genève (environ 185’000 habitants) se prêtent bien à la modération du trafic. Depuis 2004 environ un tiers des rues de la vielle ville sont en zone de rencontre. Les deux autres tiers en zone piétonne. Le choix des zones de rencontre sur ces rues de desserte qui comprennent à la fois de nombreux commerces, mais aussi des écoles et du logement et où passe des bus, a été fait de manière à assurer l’accès et le stationnement aux résidents dans ce périmètre. Ces rues sont toutefois interdites à la circulation de 20h à 07h. Le stationnement est régit par des zones bleues et des parcomètres (90 minutes avec macarons pour riverains). La recherche de stationnement en vieille ville étant restée relativement importante, un certain trafic perdure, même de nuit alors que la circulation y est interdite. Étapes 1999 étude 2004 mise en zone de rencontre Bureaux Deville & Anzevui architectes CITEC ingénieurs transports Contact Ville de Genève Service de l’aménagement urbain et de la mobilité Rue du Stand 25 1204 Genève Site internet Les ruelles de la vielle ville à Genève se prêtent bien au partage de



Gossau, Bahnhofsplatz


Grenchen, Bahnhof Süd


Grenchen, Bahnhofstrasse Nord

Aufgrund der erhöhten Passantenfrequenz und auf Wunsch der in der Bahnhofstrasse ansässigen Geschäfte wurde auf dem Teilstück zwischen Solothurnstrasse und Storchengasse eine Begegnungszone errichtet. Hierfür war die Schaffung von zwei Torsituationen notwendig. Der Strassenraum auf diesem Teilstück der Bahnhofstrasse war bereits vor der Einrichtung der Begegnungszone durch versetzt angeordnete Parkierung und dazugehörige Gestaltungselemente verkehrsberuhigt und genügte damit den minimalen gestalterischen Anforderungen an eine Begegnungszone. Als definitive Massnahme ist eine gestalterische Lösung ähnlich wie Solothurnstrasse vorgesehen. Dadurch würden in allen Begegnungszonen im Zentrumsbereich von Grenchen einheitliche Gestaltungsmerkmale im Strassenraum geschaffen. Dies kann zu einer erhöhten Beachtung des damit bezweckten angepassten Fahrverhaltens beitragen. Für die kurzfristige Umsetzung der notwendigen Massnahmen wurden nur minimale bauliche Eingriffe vorgenommen und mit max. Kosten von CHF 65’000.– realisiert. Im betroffenen Bereich werden im Jahr 2010 grössere Sanierungsarbeiten fällig. Zu diesem Zeitpunkt soll die Fahrbahn mit wenig Mehraufwand optisch verkleinert werden.  



Grenchen, Zentrum (Bettlach-, Centralstrasse und Kirchgasse)

Die Begnungszone Zentrum in Grenchen ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Entlastung als Chance für eine Umgestaltung genutzt wurde. Die Begegnungszone Zentrum hat einen Aufwertungsprozess im Ortskern von Grenchen in Gang gesetzt und zeigt auf, wie eine Begegnungszone bei 4’800 Fahrten pro Tag funktionieren kann.



Heiden, Kirchplatz

Die Begegnungszone Heiden, Kirchplatz befindet sich an der Bushaltestelle Heiden, Post.



Horgen, Bahnhofplatz

Das Bahnhofareal Horgen ist durch die Aufwertung zur Begegnungszone attraktiver und fussgängerfreundlicher gestaltet worden. Der umgestaltete Bahnhofplatz bietet einen sicheren und attraktiven Umstieg zwischen der S-Bahn, dem Bus und Velo/PW an. Die Verbindung zwischen S-Bahn-Mittelperron und Bus/Velo/PW wird durch Unterführungen sowie einer Passerelle realisiert. Mit der Passerelle ist auch der direkte Zugang zum See möglich. Die gesamte Platzgestaltung ist geprägt durch das innovative und grossmassstäbliche Farbkonzept des Künstlers Platino.



Köniz, Sonnenweg

Die Begegnungszone Sonnenweg führt unmittelbar am Bahnhof Köniz vorbei und erschliesst diesen. Neben der wichtigen Funktion als Zugangsbereich zum Bahnhof für den Fussverkehr befinden sich mehrere P+Rail-Parkplätze und eine Bushaltestelle innerhalb der Zone.



Kreuzlingen, Hauptstrasse

Die EinwohnerInnen von Kreuzlingen stimmten anlässlich der Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 Ja zum Kreditbegehren von CHF 3.85 Mio. für die Neugestaltung der Hauptstrasse im zentralen Abschnitt mit 2399 (59.74%) gegen 1463 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.8 Prozent. Mit den vom Volk bewilligten Mitteln wurde die Hauptstrasse zwischen Helvetiaplatz und Löwenplatz zu einer Begegnungszone, dem „Boulevard Kreuzlingen“, umgestaltet. Die dezenten, niedrigen Randsteine, eine spezielle Beleuchtung, Baumreihen, Längsparkfelder und diverse Sitzmöglichkeiten zeichnen die Begegnungszone aus. Es wurde damit ein optimales Umfeld für die diversen Einkaufsnutzungen geschaffen.



La Chaux-de-Fonds, Place de la Gare

Auparavant aménagée dans une optique très routière, la Place de la Gare de la Chaux-de-Fonds a été réaménagée en 2015. Une partie de l’espace est en zone de rencontre (au nord-est, en direction d’Espacité et du centre-ville), la partie devant la gare est en zone piétonne, avec la gare des bus. Deux grands couverts blancs caractérisent le nouvel aménagement. L’un comme abri pour la gare des bus, l’autre comme espace public, agrémenté de nombreux bancs. Des commerces et services bordent la place. Le stationnement pour les cycles a été agrandi, il est situé sous le couvert avec des arceaux. Il reste de nombreuses places de stationnement pour les voitures, 2 places de recharge pour les véhicules électriques et quelques places handicapés. La Place a été inaugurée lors d’une fête populaire, marquée par un spectacle d’animation lumière de l’artiste Gerry Hofstetter. Historique 2010-11 Concours 2012 Demande de crédit au Conseil général 2014 Permis de construire et début des travaux 2015 inauguration Liens Le site du projet Les bureaux mandatés Galerie d’images



Langenthal, Bahnhofplatz

Die Begegnungszone am Bahnhofplatz Langenthal wurde ohne bauliche Massnahmen umgesetzt.  



Langnau im Emmental, Bahnhofstrasse

Der Bahnhofplatz in Langnau wurde im Jahr 2006 umgebaut und als Begegnungszone signalisiert. Diese Begegnungszone erschliesst den Bahnhof, die Post sowie einige Dienstleistungsbetriebe. Ferner befinden sich die Bushaltestellen, die Veloabstellplätze, 12 Blaue-Zone-Parkplätze, 3 Kurzzeitparkplätze sowie 21 Parkplätze für Restaurants und Dienstleistungsbetriebe in der Zone.  



Lausanne, La Sallaz

La place de la Sallaz constitue un des points-clés de la réorganisation du trafic dans le nord-est lausannois. Son réaménagement fait la part belle à la mobilité douce et aux transports publics. Une vision globale La mise en service du métro m2 en décembre 2008 a transformé en profondeur l’organisation des déplacements dans l’agglomération lausannoise. Elle s’est accompagnée d’une restructuration du réseau des transports publics et a nécessité le réaménagement des espaces publics leur servant d’interface. L’aménagement de la place de la Sallaz constitue un des points-clés de cette réorganisation dans le nord-est lausannois Une attention particulière a ainsi été portée à la planification du contexte urbain autour de la place, afin que cette dernière devienne à terme un lieu convivial, un véritable centre de quartier. Plus d’information  



Lenzburg, Altstadt

Mit der Kernumfahrung wurde die Altstadt vom Durchgangsverkehr befreit. Mit dem neuen Verkehrsregime soll die Altstadt für den MIV erreichbar bleiben und gleichzeitig für Besucher, Einkauf und Aufenthalt attraktiv sein. Die Begegnungszone erwies sich als geeignetes Mittel um alle Anliegen unter einen Hut zu bringen. Nach dem Rückbau und der Umgestaltung der Verkehrsflächen wurde das neue Verkehrsregime eingeführt.



Lenzburg, Bahnhof

Der Bahnhof Lenzburg besitzt ein Perron auf dem Bahnhofplatz auf, ab welchem die Züge Richtung Hitzkirch und Luzern abfahren. Um von dort auf die restlichen Züge umsteigen zu können, müssen die Passagiere die Bahnhofstrasse queren. Im Bereich der Bahnhofstrasse befinden sich ebenfalls die Busstation sowie Mobility-Standplätze, P+R Parkplätze und überdachte Veloparkplätze. Um die Querbeziehungen für die Passagiere so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde das Bahnhofsumfeld als Begegnunzgszone signalisiert.



Luzern, Dorfplatz

Der Dorfplatz ist der zentrale Begegnungsort in der Siedlung der Eisenbahner Baugenossenschaft. Mit Schenkungs- und Dienstbarkeitsverträgen vom März 2007 wurde von der Stadt eine Teilfläche von 604 m2 südlich der Dorfstrasse der Eisenbahner-Baugenossenschaft unentgeltlich rückübertragen. Dies mit der Verpflichtung, bis Ende 2009 den zentralen Platz auf eigene Kosten neu zu gestalten und als Begegnungszone zu signalisieren. Die Eisenbahner-Baugenossenschaft Luzern trägt als Eigentümerin den Unterhalt für den Platz. Durch die Platzgestaltung wurden die alten mit den neuen Bauten funktional und optisch verbunden. Entstanden ist ein überschaubarer Raum von Fassade zu Fassade mit einem einheitlichen Niveau. Die Dorfstrasse, auf welcher die Buslinie 7 verkehrt, wurde in den Platz integriert. Nach Fertigstellung des Platzes beurteilten Bewohner der Siedlung den Schulweg über die Begegnungszone für Kleinkinder als problematisch und gefährlich. Nach diversen Gesprächen mit den Eltern wurde mit Markierungen (grüne Punkte und Füsschen) die optimale Querungsstelle für die Schulkinder markiert.



Lyss, Bahnhofstrasse

Mit verschiedenartigen Gestaltungselementen (Bäume, Bänke, Überdachung, Pflästerungen) wurden die baulichen Voraussetzungen für die Einführung einer Begegnungszone geschaffen. Die Einbahnregelung wirkt dem Parksuchverkehr entgegen. Drei neu angelegte Plätze laden zum Verweilen ein und mahnen zu vorsichtigem Fahren. Eine Allee von Laubbäumen, im Wechsel mit leichten Beleuchtungskandelabern, prägt die grosszügige Lysser Flaniermeile. Durch die kluge Materialwahl bleiben die verschiedenen, nahtlos ineinander übergehenden Verkehrsbereiche optisch identifizierbar. Die Hektik auf der vorher zum Teil in beide Richtungen befahrenen Bahnhofstrasse ist einem harmonischen Mit- und Nebeneinander von Fuss-, Velo- und motorisiertem Verkehr gewichen. Kommentar von Fussverkehr Schweiz: Zur Attraktivität der Einkaufsstrasse trägt neben der markanten Überdachung beim Bahnhofeingang die einheitliche Gestaltung von Fassade zu Fassade bei, die sich auch auf Privatgrund erstreckt. Die zahlreichen anliegenden Geschäfte profitieren dank eines veränderten Einkaufverhaltens von der Umgestaltung. Nach wie vor relativ viel Platz beansprucht die zeitlich beschränkte Parkierung. Mit der Reduktion des Parksuchverkehrs wurde jedoch ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrsberuhigung geleistet. Das Projekt erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2004 eine Auszeichnung.



Männedorf, Bahnhofplatz

Durch die Umgestaltung des Bahnhofsplatz in Männedorf als platzartige Fläche sollte dieser den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmer gerecht werden. Die Gesamtgestaltung samt Verkehrsführung ist stimmig. Bushof und Bahnhofplatz sind durch die Gestaltung mit einer Betonoberfläche hervorgehoben. Die Parkplätze und die Fahrbahn hingegen sind asphaltiert. Durch Wasserrinnen sind diese beiden Materialien voneinander getrennt. Die Verknüpfung der einzelnen Verkehrsarten (Fuss, Velo, Bus, PW, Taxi und S-Bahn) wird durch die Bereitstellung der oben genannten Anlagen ermöglicht. Besonders gut ist die Lage der Buskanten direkt an dem Perron samt Überdachung, sodass es möglich ist mit wenigen Schritten das jeweils andere Verkehrsmittel zu erreichen. Aber auch die Veloabstellplätze oder die Parkplätze können gut erreicht werden, da die Begegnungszone dem Fussgänger Vortritt gewährt und er somit auf dem schnellsten Weg ohne Umwege zu den Anlagen kommt.



Martigny, Place Centrale

Die neue Gestaltung des Place Central wurde im Rahmen der Stadtentwicklung realisiert. Die Geschichte des Platzes wurde dabei sorgfältig berücksichtigt. Die zurückhaltende Umgestaltung verstärkt die Identität des Platzes, so wurde beispielsweise eine rechteckige Promenade, umsäumt von Platanen geschaffen. Zusätzliche Baumreihen ergänzen den bestehenden Baumbestand. In dieser Pflanzenmenge ist eine Lichtung angebracht, welche Lichtstrahlen in die Mitte des Laubes fallen lässt.



Monthey, Avenue de la gare

La zone de rencontre de Monthey a été inaugurée en 2015 et se situe au centre ville, devant un important centre commercial et une école. Une ligne de bus y circule. Cet aménagement fait partie du projet de Petite Ceinture de Monthey qui vise à réguler le trafic et désengorger le centre. Grâce à ces mesures, le centre-ville jouit d’espaces publics de qualité amenant de la convivialité. L’aménagement, plutôt coûteux, présente différents problèmes en termes d’accessibilité pour les personnes à mobilité réduite. Vidéo tournée à Monthey, sur la différence entre zone 30 et zone de rencontre Galerie



Olten, Innenstadt

In der Innenstadt von Olten – im Gebiet zwischen der Kirchgasse, der Baslerstrasse und der Ringstrasse – wurde eine Begegnungszone eingerichtet. Für die Einführung der Begegnungszone wurde Ende Januar 2008 aus fünf verschiedenen Konzeptvorschlägen das Studienprojekt «Parkett» des Teams BBZ Tino Buchs, Bern, ausgewählt und die Projektverfassenden mit der Weiterbearbeitung beauftragt. Ziel des Projektes war, wieder durch Olten flanieren zu können und das Angebot des Gewerbes in einer entspannten Atmosphäre zu nutzen. „Wir wollen, dass die Leute mit Freude in die Stadt gehen“, formulierte es die damalige Baudirektorin an der Eröffnung der Ausstellung zum Mitwirkungsverfahren im Stadthaus.



Onex, Quartier de Belle-Cour


Porrentruy, l’Esplanade

Auf der Faubourg Saint-Germain wurde Ende 2013 eine Begegnungszone eingerichtet. Zentral zwischen Altstadt und Bahnhof gelegen, befinden sich auf beiden Strassenseiten grössere Einkaufsnutzen wie Coop und Migros. Dadurch bestehen rege Fusswegbeziehungen über die Strasse. Die Begegnungszone wurde im Zusammenhang mit dem Neubau des Esplanade Centre umgesetzt und verknüpft dieses mit den bestehenden Nutzungen auf der gegenüberliegenden Seite. Den Fussgängern steht somit ein attraktiver Strassenraum zur Verfügung. Ebenfalls befindet sich in der Begegnungszone eine Bushaltestelle, welche gestalterisch gut eingegliedert wurde.  



Pratteln, Bahnhof Nord


Romanshorn, Bahnhofplatz

Der Bahnhof und die Hafenanlage hatten und haben für die Entwicklung von Romanshorn schon immer eine besondere Bedeutung. Im Zuge der Erneuerung der Publikumsanlagen wurde auch der Bahnhofplatz neu organisiert und gestaltet. Das bestehende Parkplatzangebot sollte erhalten und die bisherigen Verkehrsbeziehungen gewährleistet werden. Gleichzeitig möchte Romanshorn die ankommenden Fahrgäste freundlich empfangen und die vielfältigen Bewegungen von Bus, PW, Taxi, Fuss- und Veloverkehr besser organisieren.



Sempach, Städtli

Sempachs Altstadt ist seit Ende 2008 eine Begegnungszone. Der definitive Deckbelag, welcher eine platzartige Gestaltung des Raums zwischen den historischen Häuserzeilen erlaubt, erfolgte 2009. Zur Diskussion steht zudem die Einführung von autofreien Abenden.



Sion, Place de la Gare


Stans, Bahnhofplätze Nord und Süd


Sursee, Stadthof

Mit zwei Begegnungszonen im Zentrum bleibt die Zufahrt für den motorisierten Verkehr zu den Geschäften und Liegenschaften im Zentrum weiterhin möglich. Dieses wichtige Anliegen – insbesondere der Gewerbetreibenden und Ladenbesitzer – kann damit berücksichtigt werden, obschon gleichzeitig auch der ehemalige Strassenraum zum Siedlungsraum aufgewertet und gezielt für den nicht motorisierten Langsamverkehr (unter anderem FussgängerInnen) geöffnet wurde. Als taugliche Form dafür hat sich die Begegnungszone herausgestellt, mit der seit der Einführung im April 2004 weitgehend gute Erfahrungen gemacht wurden. Der Verkehr wurde nicht verbannt, sondern es wurde eine Verbesserung des Neben- und Miteinanders der verschiedenen Verkehrsteilnehmer erreicht. Die heutige Begegnungszone wurde als Zone Tempo 30 geplant und ohne bauliche Änderungen in eine Begegnungszone überführt. Als Folge davon sind die Vortrittsverhältnisse teilweise unklar, da zur besseren Gewährleistung der Strassenentwässerung teilweise Randabschlüsse versetzt wurden. Das Fehlen von Fussgängerstreifen bereitet insbesondere Kindern im Vorschulalter Mühe, die Strasse zu queren. Durch die beidseitig angeordnete Längsparkierung tritt die Strasse zu stark in den Vordergrund. Die Begegnungszone wird dadurch schlecht wahrgenommen.



Verbier, Rue de Médran

Verbier, das Ferienresort im Val de Bagnes, leidet seit einigen Jahren im Winter unter einem Verkehrsproblem. Besonders während den Festtagen Ende Jahr und in der Ferienzeit im Februar ist der Besucherstrom und das Verkehrsaufkommen stark, wobei die Place Centrale der hauptsächliche Problemknotenpunkt ist. An der Rue de Médran wurde im Winter 2005/06 nun versuchsweise eine Begegnungszone eingerichtet und bis und mit Sommer 2006 aufrechterhalten. Die daraus gewonnenen Erfahrungen und eine Meinungsfrage zur neuen Regelung sollen die Basis für das weitere Vorgehen bieten. Ziele der Massnahme sind, positive Impulse für den Tourismus und die allgemeine Stimmung im Kurort zu geben und zu verhindern, dass der motorisierte Verkehr die Strassen beherrscht. Inzwischen ist die Begegnungszone definitiv umgesetzt worden.



Wattwil, Zentrum

Die Gemeinde Wattwil hat ihre Verkehrsplanung 2003 in die Vernehmlassung gegeben. Konkret soll das Ortszentrum mit Bahnhof- und Poststrasse vom Verkehr entlastet und durch eine Begegnungszone aufgewertet werden, damit es in Zukunft zum Flanieren einlädt – auch zu Gunsten des Einkaufsstandorts Wattwil. Als Voraussetzung dafür muss der Durchgangsverkehr auf die Ebnaterstrasse gelenkt werden, die entsprechend mit Mehrverkehr belastet sein wird. Um die entsprechenden Auswirkungen zu begrenzen, sind auch auf diesem Strassenabschnitt Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr geplant. Weitere Infos finden Sie unter: http://www.vcs-sgap.ch/de/informationen/begegnungszonen/zentrum-wattwil.html Es soll eine Begegnungszone realisiert werden, welche die volle Zugänglichkeit für den Motorfahrzeugverkehr sicherstellt. In der Begegnungszone sind Fussgänger und Velofahrer jedoch gleichberechtigt im Verkehrsablauf. Entsprechend gelten reduzierte Geschwindigkeiten. Die eigentliche Fahrbahnfläche soll zu Gunsten grosszügiger Fussgänger- und Ladenvorbereiche auf das notwendige Minimum reduziert werden. Die Anzahl der Parkplätze bleibt erhalten und auch die Warenanlieferung mit LKW bleibt gesichert. Im Übrigen soll die Ladenstrasse für den LKW-Durchgangsverkehr (ausg. Busse) aber gesperrt werden. Stand der Umsetzung: Mitteilung aus dem Gemeinderat vom 5. Okt. 2016



Wettingen, Bahnhofplatz

Gleichzeitig zum behindertengerechten Ausbau des Bahnhof Wettingens nutzte die Gemeinde die Chance, den Bahnhofsvorbereich neu zu gestalten. Es wurde ein neuer Bahnhofplatz mit darauf angeordnetem Busterminal realisiert. Um eine attraktive Aufenthaltsfläche zu schaffen und die Interessen aller Nutzergruppen zu berücksichtigen wurde ebenfalls eine Begegnungszone eingerichtet. Damit die Begegnungszone optisch vom restlichen Strassenraum abgegrenzt werden kann, wurde für die Begegnungszone eine Materialisierung aus hellen Betonplatten gewählt. Mehrere Poller und eine Rinne aus Granitstein grenzen die Begegnungszone ein.  



Windisch, Campus

Das Campus Gelände der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch wurden neugestaltet und gestaltete Begegnungszone konzipiert. Durch die Begegnungszone fahren auch mehrere Buslinien.



Worb, Zentrum


Yverdon-les-Bains, Bahnhofsplatz

Der Bahnhofsplatz leidete unter einem hohen Verkehrsaufkommen. In Zusammenarbeit mit der SBB hatte die Stadt deshalb beschlossen einen einladenden Platz zu gestalten. Die Teilnahme der Stadt an der Expo. 02 hatte eine beschleunigende Wirkung auf das Projekt.