Ausdehnung: Strasse

Die Grösse der Begegnungszone entspricht einer einzelnen Strasse.

Aarau, Am Graben

Der Aarauer Stadtrat hat im Juni 2007 beschlossen, am Graben zwischen Vorderen Vorstadt und dem Schlossplatz eine Begegnungszone zu signalisieren. Da der Graben bereits in seinem vorherigen Zustand die gestalterischen Voraussetzungen für eine Begegnungszone erfüllte, waren keine grösseren baulichen Massnahmen mehr nötig.



Aarberg, Stadtplatz „Stedtli“

Zweck und Ziel der Begegnungszone Die mit der Ortskernattraktivierung „AARbiente“ angestrebte Aufwertung des Stedtli als zentraler Einkaufs-, Begegnungs- und Kulturort deckte sich weitgehend mit den Zielen der Verkehrsanordnung der Begegnungszone: Ermöglichung einer sicheren und attraktiven Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden in einem begrenzten, charakteristischen Bereich. Die architektonische Einheit des historischen Stadt- bzw. Marktplatzes bot ideale Voraussetzungen dafür. Mit der Begegnungszone wurde auch eine verkehrslenkende Wirkung angestrebt: Der orts- und zentrumsquerende Verkehr (Fremdverkehr) sollte möglichst auf die dafür vorgesehene und besser geeignete Bahnhofstrasse gelenkt werden, ohne die erwünschten „StedtlikundInnen“ abzuwehren bzw. zu schikanieren. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Begegnungszone war, dass sie vom Gewerbe und den Anwohnenden akzeptiert und als Chance zur Aufwertung ihres Geschäfts- und Wohnumfeldes unterstützt wurde. Dies ist mindestens in der Bewilligungsphase gelungen, hat es doch keine einzige Einsprache gegen die Einführung der Begegnungszone gegeben. Vorgeschichte Ende 1999 wurde das von der Gemeinde Aarberg eingereichte Projekt „AARbiente“ im Rahmen des kantonalen Wettbewerbes „Attraktivierung der Kernzonen“ vom Kanton Bern zusammen mit zwei andern Gemeinden zum Siegerprojekt gekürt. Ein Preisgeld von total Fr. 500’000.– stachelte die Spezialkommission noch mehr an, die insgesamt 7 Bausteine umzusetzen, da die Auszahlung des Preisgeldes an die Bedingung geknüpft wurde, die Projekte bis Ende 2004



Aesch, Im Egg


Aesch, Steinackerring


Baar, Bahnhofplatz

Baar stellt mit Verbindungen an den Fernverkehr, die Stadtbahn Zug sowie ein halbes Dutzend Buslinien ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs dar. Die Buslinien treffen sich auf dem Bahnhofsplatz. Vor dem Umbau zu einer Begegnungszone wurde der Bahnhofsplatz vornehmlich als breite Strasse wahrgenommen. Die heutige Gestaltung schafft hingegen einen grosszügigen Platz und ermöglicht ein gemächliches Miteinander zwischen dem Fuss- und Veloverkehr, Autos und Bussen. Bauphase / Planung 1997: Grundlage für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes bildet ein unter fünf Landschaftsarchitekten durchgeführter Studienauftrag. Januar 2000: Der Baukredit wird an der Gemeindeversammlung genehmigt. Dezember 2000: Der Busterminal wird eingeweiht. Kommentar seitens Fussverkehr Schweiz Der Bahnhofsplatz ist als einheitliche Fläche von Fassade zu Fassade in einer Ebene als Platz ausgebildet. Grossflächige Ortbetonplatten verleihen dem Platz Grosszügigkeit und bewähren sich bei hohen Belastungen durch den Busverkehr. Eine hohe Lichtsäule, ein Wasserspiel und einzelne verstreute Bäume mit Sitzelementen schaffen vor dem Coop einen vor dem Fahrverkehr geschützten Aufenthaltsbereich. Die Mischung und aufgehobene Trennung der Verkehrsteilnehmern werden bewusst in Kauf genommen: Fussgängerinnen, Velofahrer, der Auto- und Busverkehr müssen sich auf der offenen Platzfläche verständigen – fest zugeteilte Verkehrsflächen gibt es nicht mehr. Die Begegnungszone erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2004 eine Auszeichnung.



Baden, Martinsbergstrasse

In der Begegnungszone an der Martinsbergstrasse herrscht ein Fahrverbot, ausgenommen sind davon lediglich die Anwohner. Durchgangsverkehr wird somit verhindert, was die Qualität aus Sicht des Langsamverkehrs insgesamt verbessert.



Basel, Falkensteinerstrasse

Die Behgnungszone Falkensteinerstrasse beinhaltet den Abschnitt Arlesheimer- bis Dornacherstrasse. Im partizipativen Prozess der «Werkstadt Basel», in der die Bevölkerung ihre Wünsche für eine attraktivere Stadt einbringen konnte, wurde der Wunsch nach mehr Begegnungsflächen im Quartier laut. Quartiersstrassen sollten vermehrt als Ort der Begegnung und des Aufenthalts genutzt werden können. Daraus entstand das Projekt «Begegnungszonen in der Stadt Basel». Dazu wurde ein Vorgehenskonzept erarbeitet. Es hält fest, wo und unter welchen Umständen Begegnungszonen eingeführt werden können, beschreibt die Umsetzung und die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen zu den Begegnungszonen in Basel



Basel, St. Johanns-Rheinweg

Neu ist der St. Johanns-Rheinweg eine Begegnungszone ohne Trennung zwischen Fahrbahn und Trottoir. Auf dem Bermenweg ist zwischen Fähre und Rheinbad eine durchgehende Sitzstufe eingerichtet worden. Zudem gilt für den Motorfahrzeugverkehr neu Tempo 20. Quellen / Literatur Medienmitteilung vom 19. Juni 2007 Baudepartement, Tiefbauamt, Verkehrsbauten



Basel, Wasserstrasse


Belp, Flughafenvorfahrt

Die Umsetzung der Begegnungszone war durch eine schwierige Planungsphase geprägt. Mit den Themen Zubringer zum Flughafen (Passagiere), Hochwasserschutz Aare, Naherholungsgebiet Giesse/Giessenbad waren drei sehr unterschiedliche Ansprüche resp. Rahmenbedinungen bei der Planung zu beachten. Durch die Verknüpfung von Natur und High-Tech des Flughafens mit Hilfe zweier Aussichtsplattformen und einem „roten Teppich“ konnte eine gute Gestaltungslösung gefunden werden. Die Begegnungszone hat sich bis jetzt sehr bewährt.



Bern, Alpeneggstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.



Bern, Altenbergstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Beaumontweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Böcklinstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.



Bern, Bridelstrasse Ost

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Dählhölzliweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Distelweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Dübystrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Eggimannstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Fichtenweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Flurstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Greyerzstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Hiltystrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Hofmeisterstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Jägerweg Ost

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Jägerweg West

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Jurastrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Lerberstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Lorrainestrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Marzillistrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Mittelstrasse

Die Mittelstrasse wird zur Begegnungszone mit Tempo 20. Im Oktober 2009 werden Bäume gepflanzt und Sitzbänke aufgestellt. Zum Projekt gehören auch die Umgestaltung von Länggass- und Neufeldstrasse, fünf Polleranlagen zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs, die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Länggass-/ Bremgartenstrasse zur Verkehrsdosierung, die Arbeiten an der Bremgartenstrasse und die Temporeduktion auf der Bühl- und Stadtbachstrasse. Diese weitergehenden Massnahmen sind jedoch momentan blockiert: Der Bauentscheid des Regierungsstatthalteramts vom 10. Juni 2009 wurde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern mit drei Beschwerden angefochten. Quelle: Online-Ausgabe „Der Bund“ vom 13.08.2009



Bern, Sonnenhofweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Steinerstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Turnweg

Die Begegnungszone verbindet das Schulhausumfeld mit dem öffentlichen Spielplatz. Ein Netz aus farbigen Streifen analog der Bewegungen der Schülerinnen und Schüler sowie Sitzelemente (sog. îlot, franz.: Inselchen) besetzen den Platz auch ausserhalb des Schulbetriebs. Mit der Umsetzung erhofft sich die Stadtverwaltung das Ende des über 10-jährigen Streits um Sperrung oder nicht Sperrung dieses Strassenstücks für den MIV.



Bern, Wernerstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Wylerringstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Wyttenbachstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Zeigerweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bernex, Route de Loëx

 



Bettlach, Chrüzliacherstrasse

Im Jahr 1981 wurde die Chrüzliacherstrasse, im Abschnitt Markusstrasse – Keltenweg, als Wohnstrasse erstellt. Dieser Ausbaustandard bedurfte einer speziellen Signalisation. Nach der Änderung der eidgenössischen Signaliationsverordnung am 28. September 2001 ist die Chrüzliacherstrasse in eine Begegnungszone umsignalisiert worden.



Bex, Le Bourg


Binningen, Curt Goetz-Strasse


Birmenstorf, Chrüzweg

Die Begegnungszone Chrüzweg entstand 1995 durch grosses Engagement der Anwohnerschaft (Eigene Kostenbeteiligung, Verantwortung für Bepflanzung). 10 Jahre später ist am Chrüzweg nun aber der Alltag eingekehrt und es zeigen sich auch Schwierigkeiten von langfristigen partnerschaftlichen Aufgabenteilungen zwischen Anwohnerschaft und Gemeindebehörden. Bauphase / Planung Die Planung wurde durch die Anwohner initiiert und von diesen auch baulich in „Fronarbeit“ umgesetzt. Die Kosten wurden ebenfalls durch die Anwohner getragen bzw. durch Spenden und Erlös eines Strassenfestes finanziert. Beschreibung vorher – nachher Die anfängliche Euphorie ist der Realität gewichen. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass die Kinderzahl im mehrheitlich durch Einfamilienhäuser geprägten Quartier inzwischen deutlich abgenommen hat und damit auch das direkte Interesse der Anwohner an der Begegnungszone etwas in den Hintergrund gerückt ist. Die seinerzeit partnerschaftlich übernommene Patenschaft für Pflanzenkübel wird stark vernachlässigt und die Bepflanzung nur noch Dank dem Einsatz von Einzelpersonen überhaupt „am Leben erhalten“. (Quelle: Bauverwaltung Birmenstorf)



Bremgarten bei Bern, Kalchackerstrasse

Mit der Erneuerung der Kalchackerstrasse wurde die Strasse einerseits saniert und gleichzeitig das Zentrum aufgewertet, indem neu eine Begegnungszone eingerichtet wurde. Die Kalchackerstrasse übernimmt eine wichtige Zentrumsfunktion in der Gemeinde. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulwege, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den motorisierten Verkehr ausgerichtet. Neben diesem Defizit lag ebenfalls ein Sanierungsbedarf vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung des Strassenraumes ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung der Gemeinde bei. Das Projekt erhielt im Rahmen des Flâneur d’Or 2008 eine Auszeichnung.



Buchs SG, Bahnhofstrasse

 



Bülach, Hohfuristrasse


Burgdorf, Bahnhofquartier

Die erste Begegnungszone der Schweiz besteht seit 1996 – anfänglich versuchsweise unter dem Namen „Flanierzone“. Damals wurde ein Problem angegangen, das in Ortszentren von vielen Kleinstädten anzutreffen ist: Sie sind einerseits meist auf motorisierte Kundschaft angewiesen, andererseits ist gerade in Kleinstädten der starke Kundenverkehr das Grundübel für eine unattraktive Einkaufszone. Mit der Begegnunszone wurde ein Mittelweg gewählt, mit dem bewusst eine neue Verkehrskultur angestrebt wurde: der Langsamverkehr. Beschreibung vorher – nachher Die Strassen im Bahnhofquartier galten schon vor der Einführung der neuen Regelung als relativ angenehm. Nach der Einführung: – Rückgang des Geschwindigkeitsniveaus um rund 20 km/h – Abnahme des motorisierten Verkehrs um 16% Die anfängliche Skepsis seitens der Bevölkerung und des Gewerbes wandelte sich im Laufe der Pilotphase in breite Akzeptanz (Meinungsumfrage bei Geschäftsinhaber: 1997 bis zu 25% Befürwortung; 2001 bis zu 55% Befürwortung). Quellen, Literatur, Publikationen Weitere Informationen über die Begegnungszone und deren Entstehung finden sich auf der Website der Stadt Burgdorf Literatur: Daniel Grob, Fussverkehr Schweiz (2000): Evaluation einer neuen Form für gemeinsame Verkehrsbereiche von Fuss- und Fahrverkehr im Innerortsbereich – Expertenbericht Fussgänger- und Velomodellstadt Burgdorf (2002): Natürlich unterwegs. Schlussberich 1996 -2001



Burgdorf, Grunerstrasse


Burgdorf, Gsteighof

Begegnungszone im Umfeld des Schulhauses Gsteighof



Burgdorf, SAZ

Begegnungszone im Umfeld des Schulungs- und Arbeitszentrum für Behinderte Burgdorf (SAZ)



Collonge-Bellerive, Chemin du Pré-de-la-Croix


Confignon, Chemin Pontverre


Cortaillod, Petit-Cortaillod


Dietikon, Hofackerstrasse

1982 wurde die Hofackerstrasse mittels Belagsergänzungen und der Errichtung von Pollern und Blumentöpfen als eine der ersten Strassen in der Schweiz in eine Wohnstrasse umgestaltet. Heute ist sie als Begegnungszone signalisiert. 2006 wurde die Gesamtsanierung des Strassenbelages sowie der Beleuchtung umgesetzt. Zusätzlich fanden weitere Optimierungen des Strassenraums und der Möblierung statt.



Eschlikon, Schulhaus

Die erste Begegnungszone im Kanton Thurgau wurde in Eschlikon, beim Schulhaus an der Blumenaustrasse erstellt. Verkehrsberuhigte Strassen haben in Eschlikon einen hohen Stellenwert. Schon heute lebt ein Fünftel der Einwohner Eschlikons in verkehrsberuhigten Quartieren und neue Erschliessungsstrassen werden generell verkehrsberuhigt erstellt.



Flawil, Bahnhofstrasse

Die Bahnhofstrasse verbindet die Hauptstrasse mit dem Bahnhof und führt an verschiedenen Läden und der Gemeindeverwaltung vorbei. Sie endet vor dem Bahnhof auf dem Bahnhofplatz, wo das (ehemalige) Aufnahmegebäude in der Strassenachse steht. Mit einer Neugestaltung  und Neusignalisation als Begegnungszone der Bahnhofstrasse erhofft sich das Gewerbe und die Gemeinde eine Aufwertung der zentralen Funktionen für die Bevölkerung von Flawil und der umliegenden Gemeinden. Eine neue Baumreihe und die im Strassenraum platzierten Leuchten setzen neue gestalterische Akzente. Das Strassenniveau wurde eingeebnet und die Fahrbahn mit einem Plattenfries gezeichnet. Zwischen den Bäumen sind Längsparkplätze platziert. Zudem wurde eine Einbahn, mit Velos im Gegenverkehr, eingerichtet.



Fribourg, Route des Acacias


Genève, Moulin-Raichlen

Ce tronçon de rue se situe entre des immeubles d’habitation. La ruelle est très étroite, sans aménagement spécifique, avec des places de parc, un mini trottoir et attenante à un espace vert qui devrait être réaménagé. Elle sert principalement de desserte aux arrière-cours des commerçants des rez-de-chaussées. La rue pourrait elle aussi être modifiée afin de mieux correspondre à une zone de rencontre.



Genève, Peupliers

Ce tronçon de rue se trouve devant une école primaire dans un quartier résidentiel. L’instauration de la zone de rencontre (rue résidentielle à l’époque) a permis la mise de la rue à un seul niveau, en bitume habituel. Quelques bancs et bacs d’orangerie y sont installés. Cette rue très calme – le trafic y est quasi inexistant – joue le rôle de cour pour les maisons attenantes. La zone de rencontre a éte réalisé au 2001.



Genève, Rue des Sources

Ce tronçon de rue se situe entre des immeubles d’habitation au rez-de-chaussée desquels se trouve une crèche. Cette zone de rencontre a été aménagée plus traditionnellement sur le style de la rue résidentielle. Un des trottoirs est très élargi, jusqu’à former une placette avec fontaine et bancs au milieu de la rue, et un seuil surrélevé reliant les deux crèches a été aménagé à ce même endroit. Le tronçon en zone de rencontre était auparavant en double sens. Sa mise en sens unique a permis d’élargir les trottoirs au maximum et de conserver un gabarit minimum de voirie (3m50).



Genève, Rue du Parc


Grenchen, Bahnhofstrasse Nord

Aufgrund der erhöhten Passantenfrequenz und auf Wunsch der in der Bahnhofstrasse ansässigen Geschäfte wurde auf dem Teilstück zwischen Solothurnstrasse und Storchengasse eine Begegnungszone errichtet. Hierfür war die Schaffung von zwei Torsituationen notwendig. Der Strassenraum auf diesem Teilstück der Bahnhofstrasse war bereits vor der Einrichtung der Begegnungszone durch versetzt angeordnete Parkierung und dazugehörige Gestaltungselemente verkehrsberuhigt und genügte damit den minimalen gestalterischen Anforderungen an eine Begegnungszone. Als definitive Massnahme ist eine gestalterische Lösung ähnlich wie Solothurnstrasse vorgesehen. Dadurch würden in allen Begegnungszonen im Zentrumsbereich von Grenchen einheitliche Gestaltungsmerkmale im Strassenraum geschaffen. Dies kann zu einer erhöhten Beachtung des damit bezweckten angepassten Fahrverhaltens beitragen. Für die kurzfristige Umsetzung der notwendigen Massnahmen wurden nur minimale bauliche Eingriffe vorgenommen und mit max. Kosten von CHF 65’000.– realisiert. Im betroffenen Bereich werden im Jahr 2010 grössere Sanierungsarbeiten fällig. Zu diesem Zeitpunkt soll die Fahrbahn mit wenig Mehraufwand optisch verkleinert werden.  



Hägendorf, Kirchweg Ost

 



Hägendorf, Kirchweg West


Hallau, Schulhaus


Halten, Schulhaus

Die Gemeindeversammlung stimmte Mitte Dezember 2005 einer Begegnungszone und dem damit verbundenen Kredit von CHF 15’000.- zu. Die Begegnungszone wurde im Bereich des Schulhauses und der Mehrzweckhalle geschaffen. Weshalb sich unter den Befürwortern vor allem Eltern mit schulpflichtigen Kindern befinden, die für eine erhöhte Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg einstehen.



Herisau, Schmiedgasse bis Neue Steig


Horgen, Bahnhofplatz

Das Bahnhofareal Horgen ist durch die Aufwertung zur Begegnungszone attraktiver und fussgängerfreundlicher gestaltet worden. Der umgestaltete Bahnhofplatz bietet einen sicheren und attraktiven Umstieg zwischen der S-Bahn, dem Bus und Velo/PW an. Die Verbindung zwischen S-Bahn-Mittelperron und Bus/Velo/PW wird durch Unterführungen sowie einer Passerelle realisiert. Mit der Passerelle ist auch der direkte Zugang zum See möglich. Die gesamte Platzgestaltung ist geprägt durch das innovative und grossmassstäbliche Farbkonzept des Künstlers Platino.



Horw, Bodenmattstrasse

Die Bodenmattstrasse, welche als Begegnungszone signalisiert wurde, erschliesst neben einigen Wohngebäuden das Schulhaus Spitz. Mit einer Strassenbreite von 4m schafft die schwach befahrene Erschliessungsstrasse eine Mischverkehrsfläche für alle Verkehrsteilnehmer. Die Strasse ist eine Sackgasse mit durchgehendem Fuss- und Veloweg.



Köniz, Bodelenweg

Der Bodelenweg erschliesst ein Neubauquartier am Stadtrand. Mit der Grundeigentümerschaft, welche die Strasse finanzierte, wurde bereits bei der Projektierung vereinbart, eine Begegnungszone zu realisieren und somit eine Schnittstelle zur neuen Überbauung zu schaffen. Der Strassenraum wurde ohne separat ausgeschiedene Fussgängerbereiche gestaltet. Belagswechsel, horizontale Versätze und Baumbepflanzungen prägen das Bild des Bodelenwegs.



Köniz, Mittelhäusern

Der Strassweidweg ist eine verkehrsarme Erschliessungsstrasse im ländlichen Mittelhäusern (Gemeinde Köniz). Dank des fehlenden Durchgangsverkehrs weist das Quartier die Qualität einer ruhigen Wohnlage auf. Dadurch, dass am oberen Strassweidweg viele Familien mit Kindern wohnen und die Hausvorplätze der verdichteten Reihenhausüberbauung direkt auf die Strasse führen, waren gute Voraussetzugnen für die Einführung einer Begegnungszone gegeben.



Kreuzlingen, Hauptstrasse

Die EinwohnerInnen von Kreuzlingen stimmten anlässlich der Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 Ja zum Kreditbegehren von CHF 3.85 Mio. für die Neugestaltung der Hauptstrasse im zentralen Abschnitt mit 2399 (59.74%) gegen 1463 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.8 Prozent. Mit den vom Volk bewilligten Mitteln wurde die Hauptstrasse zwischen Helvetiaplatz und Löwenplatz zu einer Begegnungszone, dem „Boulevard Kreuzlingen“, umgestaltet. Die dezenten, niedrigen Randsteine, eine spezielle Beleuchtung, Baumreihen, Längsparkfelder und diverse Sitzmöglichkeiten zeichnen die Begegnungszone aus. Es wurde damit ein optimales Umfeld für die diversen Einkaufsnutzungen geschaffen.



Küssnacht, Unterdorf

Die Gemeinde Küssnacht am Rigi baute die Unterdorfstrasse nach dem  Prinzip der Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden um. Zusammen mit einer starken Verkehrsberuhigung konnte so den vielen Einkaufsgeschäften und Restaurants entlang der Strasse eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Für Läden und Restaurants entstanden grosszügige Vorbereiche für den Aussenverkauf sowie Gartenterrassen. Zwischen den Fassaden wurde eine homogene Strassenfläche realisiert. Entlang der Unterdorfstrasse sind keine Parkplätze markiert, sodass keine Autos abgestellt werden können. Die bereits vor der Umgestaltung bestehenden Kurzzeitparkplätze auf dem Pfarrhausplatz blieben bestehen. Die räumliche Wirkung konnte mit der Sanierung grundsätzlich geändert werden. Der Strassenraum wird von Fassade zu Fassade wahrgenommen und die frühere Optik mit Trottoir und Fahrbahn wurde aufgehoben. Die raumdefinierenden Elemente sind die Gebäude, Akzente setzen die Quergassen und vor allem die Möblierung. Neu ist der Strassenraum als eine Abfolge von strukturierten Plätzen gebildet, welche Nutzungsmöglichkeiten für die Geschäfte und die Restaurants bilden. Aus der ehemals von der Fahrbahn dominierten Unterdorfstrasse ist eine Flanier- und Begegnungszone entstanden. Das Konzept der Umgestaltung beruhte primär auf den Bedürfnissen der FussgängerInnen, welche neu Vortritt vor dem motorisierten Verkehr geniessen. Die Zone ist seit September 2006 in Kraft und hat sich bisher sehr bewährt. Die neuen Gartenrestaurants haben das alte Zentrum merklich belebt.



La Chaux-de-Fonds, Place de la Carmagnole

Die Platzfläche wurde so umgestaltet, dass attraktive Vorplätze / Terrassen für die Restaurants entstanden. Der Platz lädt nun zum Flanieren und Verweilen ein, besonders im Sommer.  



Lachen, Zentrum

Die Situation im Bereich der Seidenstrasse, Kreuzung Feldstrasse / Schlössliweg, war für Fussgänger unbefriedigend und hatte zu verschiedenen Reklamationen aus der Bevölkerung geführt. Die Fahr- und Parkverbote an der Feldstrasse und im Fröschenzopf wurden nicht eingehalten, trotz genügend Parkplätzen an der Seidenstrasse und in der Tiefgarage des Oberseecenters. Der Gemeinderat beauftragte deshalb die Planungskommission, Lösungsvorschläge zur Verbesserung der räumlichen und verkehrlichen Situation aufzuzeigen. Auf Grund eines Gutachtens und des Antrags der Planungskommission beschloss der Gemeinderat, einen Teilbereich der Seiden-, der Feldstrasse und des Schlössliwegs zur Begegnungszone umzugestalten. Dem Tiefbauamt des Kantons Schwyz wurde beantragt, die vorstehend erwähnte Verkehrsanordnung zu genehmigen. Der Gemeinderat hält die umgesetzte Begegnungszone als gelungene Massnahme zur wesentlichen Verbesserung des unbefriedigenden Zustandes vor der Umgestaltung.



Langnau im Emmental, Bahnhofstrasse

Der Bahnhofplatz in Langnau wurde im Jahr 2006 umgebaut und als Begegnungszone signalisiert. Diese Begegnungszone erschliesst den Bahnhof, die Post sowie einige Dienstleistungsbetriebe. Ferner befinden sich die Bushaltestellen, die Veloabstellplätze, 12 Blaue-Zone-Parkplätze, 3 Kurzzeitparkplätze sowie 21 Parkplätze für Restaurants und Dienstleistungsbetriebe in der Zone.  



Lausanne, La Sallaz

La place de la Sallaz constitue un des points-clés de la réorganisation du trafic dans le nord-est lausannois. Son réaménagement fait la part belle à la mobilité douce et aux transports publics. Une vision globale La mise en service du métro m2 en décembre 2008 a transformé en profondeur l’organisation des déplacements dans l’agglomération lausannoise. Elle s’est accompagnée d’une restructuration du réseau des transports publics et a nécessité le réaménagement des espaces publics leur servant d’interface. L’aménagement de la place de la Sallaz constitue un des points-clés de cette réorganisation dans le nord-est lausannois Une attention particulière a ainsi été portée à la planification du contexte urbain autour de la place, afin que cette dernière devienne à terme un lieu convivial, un véritable centre de quartier. Plus d’informations Page du projet 



Le Locle, Crêt-Vaillant

La ruelle étant étroite, l’intervention, il y a plus de 20 ans, a pu rester minimale. Les places de parc modulent la rue et la végétation sur les trottoirs amène un peu d’ambiance.



Luzern, Bahnhofstrasse

Die Verkehrssituation an der Bahnhofstrasse in Luzern hat schon seit längerem zu Diskussionen Anlass gegeben. Von verschiedenen Seiten wurde gefordert, die Verkehrsverhältnisse speziell für Fussgängerinnen und Fussgänger zu verbessern. Erste Erfahrungen mit der teilweisen Sperrung der Bahnhofstrasse für den motorisierten Verkehr hatten gezeigt, dass die Auswirkungen auf das Verkehrsregime im Bereich des linken Stadtufers sehr problematisch sind, weshalb eine Fussgängerzone als Lösung nicht in Betracht kam. Eine Begegnungszone wurde in einem Verkehrsgutachten hingegen als positiv erachtet. Ursprünglich war geplant ein Wettbewerb für die Umgestaltung der Bahnhofstrasse durchzuführen. Die städtebauliche Analyse und Konzeptstudien zeigten ein grosses Potenzial und gute Möglichkeiten zur Aufwertung des Raumes. Dies wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. Sparmassnahmen und ein 2005 eingeleitetes Entlastungs- und Überprüfungsprogramm führten dazu, dass eine Umgestaltung der Bahnhofstrasse und des Theatervorplatzes vorläufig nicht in Frage kam. Die Umgestaltung wurde als wünschenswert, aber nicht als dringend notwendig eingestuft. Es wurde beschlossen, die Begegnungszone mit möglichst geringem Aufwand umzusetzen. Auf eine „Pseudogestaltung“ mit irgendwelchen Elementen oder Blumentöpfen wurde verzichtet. Dabei war man sich den Risiken einer „provisorischen“ Einführung der Begegnungszone ohne weitgehende bauliche Massnahmen bewusst. Die Begegnungszone funktioniert vor allem bei schönem Wetter und grossem Fussgängeraufkommen sehr gut (Fussverkehr dominiert). In den Randzeiten oder



Meinier, Chemin de la Ruite


Muri, Nussbaumallee


Muttenz, Stettbrunnenweg


Neuchâtel, Louis-Favre

Im Jahr 2004 hat die Stadt Neuchâtel eine Strategie zur Reduzierung und Beruhigung des Verkehrs in den Quartieren eingeführt. Diese Massnahmen wurden im Jahre 2007 im Quartier Louis-Favre umgesetzt.



Neuchâtel, Plaine du Mail

Im Jahr 2004 hat die Stadt Neuchâtel eine Strategie zur Reduzierung und Beruhigung des Verkehrs in den Quartieren eingeführt. Diese Massnahmen wurden im Quartier Mail, im Rahmen des Baus der neuen Schule „Maladière“, umgesetzt.



Neuchâtel, Rue Marie-de-Nemours


Niederdorf, Kilchmattstrasse

Ab dem Schulbeginn im Jahre 2006 wurde auf der Kilchmattstrasse im Bereich der Schulbauten eine Begegnungszone eingeführt. Mit der neuen Begegnungszone konnte das Schulhausareal besser mit den umliegenden Quartieren verknüpft und die Schulwege sicherer gemacht werden.



Oberrohrdorf, Unterriedstrasse

In Oberrohrdorf sind die Erschliessungsstrassen in drei Wohnquartieren als Begegnungszonen klassifiziert. Alle drei Strassen sind kaum mit Durchgangsverkehr belastet, zumal die Unterried- und die Huttenpeterstrasse de facto Sackgassen sind.



Ossingen, Guntibachstrasse

Im Zusammenhang mit dem Neubau des Primarschulhauses Pünt ist die Guntibachstrasse seit September 2006 als Begegnungszone gestaltet und die Strasse In der Pünt als Zone Tempo 30 markiert. Zeitungsartikel aus Der Landbote vom 26.05.06: Kindergartenkinder, Schüler, Betagte und Anwohner sollen sich auf der Guntibachstrasse in Ossingen in Zukunft sicherer bewegen können: Für alle Fahrzeuge wird Tempo 20 gelten. Auf der nördlichen Seite der in Ost-West-Richtung verlaufenden Guntibachstrasse steht das Schulhaus der Oberstufe Ossingen-Truttikon. Auf der südlichen Seite befinden sich das Gebäude mit den Alterswohnungen, der Kindergarten und das neue Primarschulhaus, welches nach den Sommerferien – rechtzeitig auf den Beginn des neuen Schuljahres 2006/07 – in Betrieb genommen wurde. Beiden Schulhäusern ist eine Turnhalle angegliedert. Um die „Voraussetzungen zu einer „friedlichen Koexistenz“ zu schaffen und ein „verträgliches Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer“ zu ermöglichen, liessen der Gemeinderat und die beiden Schulpflegen durch das Winterthurer Landschaftsarchitekturbüro Walter&Künzi ein Projekt zur Verkehrsberuhigung ausarbeiten, wobei auch die Fachleute der Kantonspolizei Zürich konsultiert wurden. Das Projekt liegt gegenwärtig noch bis am 19. Juni in der Ossinger Gemeindeverwaltung. Die zu treffenden baulichen und gestalterischen Massnahmen umfassen Rampen, Betonelemente und Bäume. Die Rampen an den beiden Enden der Begegnungszone sind 10 cm hoch und mit reflektierenden Flächen versehen – und die neu



Plan-les-Ouates, Route de Bardonnex


Pratteln, Bahnhof Nord


Préverenges, Rue de Lausanne


Pruntrut, l’Esplanade

Auf der Faubourg Saint-Germain wurde Ende 2013 eine Begegnungszone eingerichtet. Zentral zwischen Altstadt und Bahnhof gelegen, befinden sich auf beiden Strassenseiten grössere Einkaufsnutzungen wie Coop und Migros. Dadurch bestehen rege Fusswegbeziehungen über die Strasse. Die Begegnungszone wurde im Zusammenhang mit dem Neubau des Esplanade Centre umgesetzt und verknüpft dieses mit den bestehenden Nutzungen auf der gegenüberliegenden Seite. Den Fussgängern steht somit ein attraktiver Strassenraum zur Verfügung. Ebenfalls befindet sich in der Begegnungszone eine Bushaltestelle, welche gestalterisch gut eingegliedert wurde.  



Pully, Grand-Rue

Quellen: Le régional Nr 467 (Foto 1) und Fussverkehr Schweiz (Foto 2-8)



Reinach (BL), Zentrum Süd

Die Bewohner im Zentrum Süd äusserten den Wunsch, im Quartier eine Begegnungszone einzurichten. Das berücksichtigt das Anliegen, dem motorisierten Verkehr auf den Quartierstrassen das Vortrittsrecht zu entziehen. Der Vorschlag wurde vom Einwohnerrat gutgeheissen und die Begegnungszone im Jahre 2009/2010 signalisiert.



Reinach BL, Gstadstrasse

Die Anwohner der Gstadstrasse äusserten den Wunsch, die Gstadstrasse in eine Begegnungszone umzusignalisieren. Das berücksichtigt das Anliegen, dem motorisierten Verkehr auf den Quartierstrassen das Vortrittsrecht zu entziehen. Der Vorschlag wurde vom Einwohnerrat gutgeheissen und die Begegnungszone im Jahre 2009/2010 signalisiert.



Renens, Coeur de ville

Renens hatte wie manch vergleichbare Agglomerationsgemeinde seit den 1960-Jahren mit viel Verkehr in ihrem Zentrum zu kämpfen. Die Funktion als Einkaufs- und Begegnungsort sowie als sozialer Treffpunkt wurde zunehmend beeinträchtigt. Eine erste Modernisierung der Place du marché zeigte das Potenzial dieses Ortes. Als Anfang der 2000er-Jahre private Entwicklungsprojekte zur Diskussion standen, wurden die Zeichen der Zeit erkannt und ein umfassender Planungsprozess für das ganze Ortszentrum in die Wege geleitet.



Romanshorn, Bahnhofplatz

Der Bahnhof und die Hafenanlage hatten und haben für die Entwicklung von Romanshorn schon immer eine besondere Bedeutung. Im Zuge der Erneuerung der Publikumsanlagen wurde auch der Bahnhofplatz neu organisiert und gestaltet. Das bestehende Parkplatzangebot sollte erhalten und die bisherigen Verkehrsbeziehungen gewährleistet werden. Gleichzeitig möchte Romanshorn die ankommenden Fahrgäste freundlich empfangen und die vielfältigen Bewegungen von Bus, PW, Taxi, Fuss- und Veloverkehr besser organisieren.



Schlieren, Sägestrasse

Die Sägestrasse ist die ehemalige Dorfstrasse im alten Dorfkern von Schlieren. Gemäss dem Stadtentwicklungskonzept von 2004 ist sie ein Teil der für die lokalen Bewegungen wichtigen Nord-Süd-Achse des Ortes. Sie hat ein grosses Potenzial und sollte daher für den Langsamverkehr aufgewertet und mit Platzräumen strukturiert werden. Die Sägestrasse befand sich vor der Umgestaltung in einem schlechten Zustand. Es bestand dringender Sanierungsbedarf. Ziel war, den Strassenraum so aufzuwerten, dass er für die lokale Bevölkerung attraktiv erscheint und zum Flanieren und Verweilen einlädt. Der Langsamverkehr sollte gefördert, der motorisierte Individualverkehr hingegen beruhigt werden.



Sion, Rue du Chanoine-Berchtold

Stadtmöblierung Die Stadt Sion hat sein eigenes Stadtmöbel entwickelt, die Sitzbank „Sion“, welches in verschiedenen Formen mit oder ohne Armlehe / Rückenlehne gibt. Die Sitzbänke sind im rechten Winkel zueinander platziert um so die Kommunikation zu vereinfachen und zu fördern. Ebenfalls sind die Sitzbänke gespiegelt ausgerichtet, mit Aussicht jeweils zur Strasse oder zu den Gebäuden. Grössere Holzelemente vor dem Schulgebäude können für verschiedene Nutzungen (liegen, sitzen, ausruhen, und das alleine oder in der Gruppe). Der „Pflanzentunnel“ ist ein Landschaftselement, welches an die ehemalige Stadtmauer erinnert und nur an den beiden Enden betreten werden kann.



Sion, Rue du Grand-Pont


Sirnach, Littenheid

Auf dem ganzen Areal des Psychiatriezentrums Littenheid wurde 2009 eine Begegnungszone eingeführt.  



Sissach, Hauptstrasse

Im Rahmen der geplanten Umfahrung von Sissach wurde eine Begegnungszone an der jetzigen Hauptstrasse signalisiert. Die Kosten dieser Neugestaltung betrugen CHF 9 Mio. und sind Bestandteil der flankierenden Massnahmen des Tunnelprojektes.



St. Gallen, Vadianstrasse


St. Sulpice, Avenue du Léman

Begegnungszone im Wohnquartier am Genfersee.



Stans, Nägeligasse

Seit Herbst 2006 gibt es auch in Stans Tempo-30-Zonen sowie Begegnungszonen. Der Gemeinderat hat dies auf Basis des Massnahmenplans „Verkehrssicherheit“ beschlossen. Die Ziel dabei sind: Mehr Sicherheit, weniger Lärm, bessere Wohnqualität. Die Einführung erfolgt etappenweise ab Herbst 2006 mit Priorität in den Wohngebieten. (Gemeinde Info Stans, Ausgabe Juli/August 2006) In Stans werden die meisten Strassen auf Tempo 30 verlangsamt. Das Verkehrsproblem im Hauptort ist damit aber nicht gelöst. Auf sechs Stanser Strassen bleibt die Limite bei 50 oder 60 km/h. Alle anderen werden ab Herbst auf Tempo 30 umgestellt oder in Begegnungszonen verwandelt. So soll rund um den Dorfplatz Tempo 30 gelten.



Thayngen, Reckenstrasse

Die Begegnungszone in Thayngen bei der Schule Hammen ist durch ihre ansprechende und kinderfreundliche Gestaltung eine der bestgelungenen der Schweiz. Nach dem Umbau der Schulhäuser an der Reckenstrasse in Thayngen (5’000 EW), sollten diese nach Fertigstellung eine Einheit darstellen, die zuvor nicht vorhanden war. Mit Hilfe einer Begegnungszone, die den Kindern Vortritt schafft, sollte das realisiert werden. Die Begegnungszone ist 2002 in Kraft getreten und es waren Aufwendungen in der Höhe von CHF 150’000.- für den Umbau zu tätigen.



Thônex, Chemin des Deux-Communes


Thônex, Chemin du Bois-des-Arts


Thônex, Chemin du Curé-Desclouds


Toffen, Bahnhofplatz

Der Bahnhofplatz Toffen bietet einen Zugang für jedes Verkehrsmittel. Es finden sich Autoparkplätze und überdachte Veloparkplätze.



Tüscherz, Dorfstrasse


Uster, Zentrum

Die in den Jahren 2006-2007 baulich umgestaltete Flanierzone der Gerichtsstrasse erhielt im Juli 2009 das dazu passende Verkehrsregime der Begegnungszone. Die sich erübrigenden Signale innerhalb der Zone, wie Parkverbote, konnten demontiert werden, was den Raum noch weniger autoverkehrsbetont erscheinen lässt. Die bestehende Tempo-30-Zone im Zentrum von Uster blieb unverändert.



Uzwil, Obere Waldhofstrasse


Wald BE, Schulanlage


Wald ZH, Bahnhofstrasse

Die neue Ausgestaltung der Bahnhofstrasse ist zurückhaltend, unaufdringlich und trotzdem zeitgemäss, unter Berücksichtigung der Anordnungen von Denkmalpflege und Kanton. Die Begegnungszone soll die Kundschaft animieren, in Wald einzukaufen und die LadenbesitzerInnen motivieren, am Standort Wald festzuhalten und der starken regionalen Konkurrenz die Stirne zu bieten.



Wallisellen, Alpenstrasse

Der Walliseller Gemeinderat musste im Dezember 2006 zwei Petitionen mit gegenteiligem Inhalt entgegennehmen. Eine Petition des Elternrates der Schuleinheit West forderte die Sperrung der Alpenstrasse, um die Sicherheit für die Kinder auf und um den Pausenplatz zu erhöhen. Die Alpenstrasse trennt das gleichnamige Schulhaus und den Kindergarten räumlich. Die Sperrung sollte im Abschnitt zwischen Reservoirstrasse bis Turnhallenstrasse erfolgen. Eine zweite Petition wollte genau diese Sperrung verhindern. Vor allem Anwohner der Erikastrasse wollten den heutigen Zustand beibehalten. Bis anhin dürfen Autofahrer die Alpenstrasse normal befahren. Die Petitionäre befürchteten eine Mehrbelastung ihrer schmalen Strasse, wenn die Alpenstrasse gesperrt worden wäre. «Bei der Bearbeitung des Geschäfts wurde relativ schnell klar, dass eine komplette Sperrung der Alpenstrasse verkehrstechnisch und politisch nicht opportun ist», schreibt der Gemeinderat in seinem Verhandlungsbericht. Trotzdem müsse die Sicherheit der Kinder verbessert werden. Nach Anhörung der Schulpflege hatte in der Folge die Sicherheitsabteilung dem Gemeinderat die Errichtung einer Begegnungszone beantragt. Eine solche ist in der Walliseller Geschichte bisher einmalig.



Weinfelden, Thomas Bornhauserstrasse

Die Gemeinde Weinfelden, mit ihren historisch bedeutungsvollen Ortsbereichen, hat mit dem Teilrichtplan «Zirkulationsanordnung Zentrum, Parkieren» die Grundlage zur Verkehrsberuhigung des Ortskerns geschaffen. Strassentechnische Vorkehrungen und/oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Teilstücken der Amriswilerstrasse, Pestalozzistrasse, Frauenfelderstrasse, Bankstrasse, Rathausstrasse, teilweise Schmidstrasse und der Thomas Bornhauserstrasse sollen hier das Tempo drosseln. Eine Einbahnregelung wurde teilweise eingeführt. Wichtig war dabei die Auflage den Durchgangsverkehr im Zentrum zu reduzieren, ohne dabei den Zielverkehr wesentlich zu vermindern. Mit der Neugestaltung konnte das Zentrum merkbar aufgewertet und belebt werden. Die flächenhafte Behandlung des Strassenraumes führt zu einem Miteinander der VerkehrsteilnehmerInnen und angemessenen Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs. Eine Begegnungszone ist jedoch nur auf einem rund 100m langen Abschnitt der Thomas Bornhauserstrasse signalisiert.



Widen, Kelleräckerstrasse

Widen verfügt in zwei Wohnquartieren über Begegnungszonen. Während die Kelleräckerstrasse durch eine Mehrfamilienhaus-Siedlung führt, säumen die Zelgäcker Strasse vor allem Einfamilienhäuser.



Widen, Zelgäcker

Widen verfügt in zwei Wohnquartieren über Begegnungszonen. Während die Kelleräckerstrasse durch eine Mehrfamilienhaus-Siedlung führt, säumen die Zelgäcker Strasse vor allem Einfamilienhäuser.



Windisch, Campus

Das Campus Gelände der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch wurden neugestaltet und gestaltete Begegnungszone konzipiert. Durch die Begegnungszone fahren auch mehrere Buslinien.



Winterthur, Eisweiherstrasse

Der Stadt Winterthur ist es ein Anliegen, eine attraktive und lebenswerte Wohn- und Arbeitsstadt zu sein. Tempozonen auf Quartierstrassen bieten allen Anwohnern mehr Ruhe und Sicherheit und damit ein angenehmeres Leben. Unter dem Motto „Lebendige Wohnquartiere dank verkehrsberuhigter Zonen“ hat das Amt für Städtebau der Stadt Winterthur im Jahr 2012 ein Verfahren geschaffen, mit dem Anwohnerinnen und Anwohner für Quartierstrassen eine Tempozone (Begegnungszone oder Tempo-30-Zone) verlangen können. Dank der Initiative der Anwohnerinnen und Anwohner können Tempozonen zuerst dort eingerichtet werden, wo sie starken Rückhalt in der Bevölkerung geniessen. Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Winterthur.



Winterthur, Weberstrasse

Die ehemaligen Wohnstrassen befinden sich an der Weberstrasse (von Tösstalstrasse bis Unterer Deutweg) und am Grabenacker (von Stadlerstrasse bis Geissacker). Sie wurden vor ca. 20 Jahren eingerichtet, blieben in Winterthur aber die einzigen ihrer Art. Die Weberstrasse (von Tösstalstrasse bis Unterer Deutweg) wurde 1982 mit Bewilligung des Bundes als «Wohnstrasse» signalisiert. Aufgrund der neuen Bestimmungen erfolgte 2002 die Umsignalisation zur «Begegnungszone». Der Stadt Winterthur ist es ein Anliegen, eine attraktive und lebenswerte Wohn- und Arbeitsstadt zu sein. Tempozonen auf Quartierstrassen bieten allen Anwohnern mehr Ruhe und Sicherheit und damit ein angenehmeres Leben. Unter dem Motto „Lebendige Wohnquartiere dank verkehrsberuhigter Zonen“ hat das Amt für Städtebau der Stadt Winterthur im Jahr 2012 ein Verfahren geschaffen, mit dem Anwohnerinnen und Anwohner für Quartierstrassen eine Tempozone (Begegnungszone oder Tempo-30-Zone) verlangen können. Dank der Initiative der Anwohnerinnen und Anwohner können Tempozonen zuerst dort eingerichtet werden, wo sie starken Rückhalt in der Bevölkerung geniessen. Mehr Informationen auf der Homepage der Stadt Winterthur.



Worb, Zentrum


Zofingen, Forstackerstrasse

Durch den Bau der SBB-Unterführung in Zofingen und die neue Verkehrsführung wird ein Ende der Strengelbacherstrasse nicht mehr als Kantonsstrasse genutzt. Dieser Strassenstummel wurde zur Gemeindestrasse abklassiert und heisst neu Forstackerstrasse.  Mit dem Bau der SBB-Unterführung wurde der Verkehr von Strengelbach nach Zofingen bei der Unterführung von der Strengelbacherstrasse auf die Güterstrasse umgelegt. Der dadurch entstandene Strassenstummel der ehemaligen Strengelbacherstrasse zwischen der SBB-Unterführung und der Luzernstrasse wurde abklassiert, d. h. er ist nicht mehr Teil des Kantonsstrassennetzes. Er wurde zur Sackgasse und zu einer Begegnungszone mit Tempo 20 umgestaltet. Eingefärbte Belagsflächen, Bepflanzungs- und Sitzelemente gestalten den Strassenraum. Die Parkplätze auf der abklassierten Strengelbacherstrasse wurden neu angeordnet und werden bewirtschaftet. Die abklassierte Strengelbacherstrasse heisst ab dem 1. Januar 2018 Forstackerstrasse. Der neue Name soll nicht nur der veränderten verkehrlichen Funktion Rechnung tragen, sondern auch Irrfahrten von Ortsunkundigen vermeiden, welche sich anhand von Navigationssystemen orientieren. Seitens der Bevölkerung gingen verschieden Namensvorschläge ein. So auch der Vorschlag Forstackerstrasse. Der Stadtrat hat sich für den Vorschlag Forstackerstrasse entschieden, weil Forstacker das ehemalige Areal der Ortsbürger bezeichnet, auf welchem heute die Gebäude Strengelbacherstrasse 4a bis 4f stehen. Früher befanden sich dort einen Umschlag- und Lagerplatz für Holz und das ehemalige Büro der Ortsbürger- und Forstverwaltung.



Zürich, Arbental


Zürich, Balberstrasse

In der Balberstrasse, Abschnitt Butzenstrasse bis Lettenholzstrasse, und im Farenweg wurden 2016 zwei Begegnungszonen eingerichtet. Die baulichen Massnahmen hierfür beschränken sich auf eine Angleichung des Strassen- und Trottoirniveaus sowie auf die notwendigen Anpassungen im Mündungsbereich beziehungsweise bei Trottoirüberfahrten.



Zürich, Burriweg

Seit 2008 signalisiert.



Zürich, Eisenbahnerstrasse


Zürich, Engelstrasse


Zürich, Engweg


Zürich, Farenweg

In der Balberstrasse, Abschnitt Butzenstrasse bis Lettenholzstrasse, und im Farenweg wurden 2016 zwei Begegnungszonen eingerichtet. Die baulichen Massnahmen hierfür beschränken sich auf eine Angleichung des Strassen- und Trottoirniveaus sowie auf die notwendigen Anpassungen im Mündungsbereich beziehungsweise bei Trottoirüberfahrten.



Zürich, Georg-Baumberger-Weg


Zürich, Haumesserstrasse


Zürich, Hedwigstrasse


Zürich, Huttenstrasse


Zürich, Juliastrasse


Zürich, Köchlistrasse


Zürich, Krokusweg


Zürich, Langweid


Zürich, Magdalenenstrasse

Das östliche Ende der Magdalenenstrasse in Zürich Oerlikon ist eine Begegnungszone in einem Wohnquartier.



Zürich, Ostbühlstrasse


Zürich, Sihlamt-Ulmberg


Zürich, Stadelhoferstrasse


Zürich, Staffelhof


Zürich, Stampfenbrunnenstrasse


Zürich, Tulpenweg


Zürich, Tuschgenweg


Zürich, Weltistrasse


Zürich, Westbühlstrasse


Zürich, Wydenstrasse