Bern, Burgfeld

Mit einem gemeinsamen Fest feierten der Verein Burgfeld Treff und der Quartierverein Burgfeld am 21. Mai 2016 die Eröffnung der ersten grossflächigen Begegnungszone in einem Wohnquartier der Schweiz. Die bestehende Begegnungszone an der Spelterinistrasse wurde auf das ganze Quartier ausgedehnt.

Erste grossflächige Begegnungszone in der Schweiz

Im Burgfeldquartier ist die erste grossflächige Begegnungszone der Schweiz entstanden. Die bestehende Begegnungszone an der Spelterinistrasse wurde bis an den Zentweg, die Mittelholzstrasse und die Gemeindegrenze von Ostermundigen erweitert. Damit wurden mehrere Strassenzüge zu einer integralen Begegnungszone mit erhöhter Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität zusammengeführt. Da es bisher im Burgfeld nur wenige Spielmöglichkeiten gab und viele Hauseingänge ohne Trottoir direkt auf die Strasse führen, ist das Bedürfnis nach mehr Spiel- und Freiraum für Kinder und Jugendliche offenkundig. Für die Erweiterung der Begegnungszone wurden acht von insgesamt 120 Parkplätzen aufgehoben.

Das Modell Burgfeld könnte zum Exportschlager werden

Die städtische Verkehrsplanung ist daran, weitere grossflächige Begegnungszonen vorzubereiten: Im Herbst 2016 ist die Realisierung der Begegnungszone Breitfeld vorgesehen und in der Länggasse wird in Zusammenarbeit mit dem Quartier mit Zeithorizont 2017 eine Zone im Umfeld der Schulhäuser und Kindergärten im Hochfeld geprüft. Die an den Eröffnungsanlass des Vereins Burgfeld Treff und des Quartiervereins Burgfeld eingeladene Gemeinderätin Ursula Wyss betonte in ihrer kurzen Ansprache, es sei gut möglich, dass das Modell Burgfeld zum Exportschlager wird. «Mir als Mutter und Verkehrsdirektorin sind Begegnungszonen ein Herzensanliegen. Hier, bei dieser ersten zusammenhängenden Begegnungszone in einem Wohnquartier der Schweiz, gilt dies ganz besonders», sagte Ursula Wyss.

Text- und Bild-Quellen: Stadt Bern