Altstadt

Viele historische Städtchen haben ihre Zentrumsbereiche als Fussgängerzone ausgeschildert. Andere haben den motorisierten Verkehr mit (Teil-) Fahrverboten belegt oder aber es führt eine Zufahrt durch den Kern, die nicht unterbunden werden kann. Zudem muss auch der Anlieferverkehr gewährleistet werden können.

Mit dem Regime Begegnungszone kann in vielen Fällen den vielseitigen Anforderungen am besten entsprochen werden. Besonders hervorzuheben sind die Situationen, wo sich (Teil-) Fahrverbote und Begegnungszonen überlagern. Gerade in Altstadtsituationen ist der zugelassene Anlieferverkehr zu gewissen Tageszeiten sehr dicht. Auch in diesen Zeiten muss ein funktionierendes stadtverträgliches Regime etabliert werden können.

Brugg, Altstadt

Im Zuge der Umgestaltung der Hauptstrasse, der zentralen Achse durch die Brugger Altstadt, stellte sich auch die Frage nach dem an die Situation angepassten Verkehrsregime. Aus Rücksicht auf das lokale Gewerbe, das sich mit strukturellen Problemen konfrontiert sah, wurde eine Lösung gewählt, die einerseits die Vorfahrt mit Autos vor die Geschäfte und eine Kurzzeitparkierung ermöglicht, andererseits aber auch genügend Aufenthaltsqualität und Bewegungsfreiheit für Zufussgehende schafft: die Begegnungszone Altstadt.

Im Zuge der Umgestaltung der Hauptstrasse, der zentralen Achse durch die Brugger Altstadt, stellte sich auch die Frage nach dem an die Situation angepassten Verkehrsregime. Aus Rücksicht auf das lokale Gewerbe, das sich mit strukturellen Problemen konfrontiert sah, wurde eine Lösung gewählt, die einerseits die Vorfahrt mit Autos vor die Geschäfte und eine Kurzzeitparkierung ermöglicht, andererseits aber auch genügend Aufenthaltsqualität und Bewegungsfreiheit für Zufussgehende schafft: die Begegnungszone Altstadt.



Manno, Zona nucleo

In Manno wurde das gesamte Dorf als Begegnungszone signalisiert. Mit der Umgestaltung der Strassen konnte eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht werden. Viele Tessiner Dörfer haben dank der traditionell engen Bebauung urbane Qualitäten und daher ein hohes Potenzial, welches aber nur mit einer entsprechenden Gestaltung zum Tragen kommt. In Manno wurde bei der Belagserneuerung dieses Potenzial genutzt. Die öffentlichen Räume, die Strassen, Gassen und Plätze, wurden sorgfältig mit traditionellen Tessiner Elementen wie Rankgerüsten, Steinbrunnen, Steinbänken möbliert. Die Parkierung ist ausserhalb des Ortes organisiert, was dem Ortskern eine zusätzliche Aufenthaltsqualität und Platz für die Fussgänger bringt.

In Manno wurde das gesamte Dorf als Begegnungszone signalisiert. Mit der Umgestaltung der Strassen konnte eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht werden. Viele Tessiner Dörfer haben dank der traditionell engen Bebauung urbane Qualitäten und daher ein hohes Potenzial, welches aber nur mit einer entsprechenden Gestaltung zum Tragen kommt. In Manno wurde bei der Belagserneuerung dieses Potenzial genutzt. Die öffentlichen Räume, die Strassen, Gassen und Plätze, wurden sorgfältig mit traditionellen Tessiner Elementen wie Rankgerüsten, Steinbrunnen, Steinbänken möbliert. Die Parkierung ist ausserhalb des Ortes organisiert, was dem Ortskern eine zusätzliche Aufenthaltsqualität und Platz für die Fussgänger bringt.



Martigny, Place Centrale

Die neue Gestaltung des Place Central wurde im Rahmen der Stadtentwicklung realisiert. Die Geschichte des Platzes wurde dabei sorgfältig berücksichtigt. Die zurückhaltende Umgestaltung verstärkt die Identität des Platzes, so wurde beispielsweise eine rechteckige Promenade, umsäumt von Platanen geschaffen. Zusätzliche Baumreihen ergänzen den bestehenden Baumbestand. In dieser Pflanzenmenge ist eine Lichtung angebracht, welche Lichtstrahlen in die Mitte des Laubes fallen lässt.

Die neue Gestaltung des Place Central wurde im Rahmen der Stadtentwicklung realisiert. Die Geschichte des Platzes wurde dabei sorgfältig berücksichtigt. Die zurückhaltende Umgestaltung verstärkt die Identität des Platzes, so wurde beispielsweise eine rechteckige Promenade, umsäumt von Platanen geschaffen. Zusätzliche Baumreihen ergänzen den bestehenden Baumbestand. In dieser Pflanzenmenge ist eine Lichtung angebracht, welche Lichtstrahlen in die Mitte des Laubes fallen lässt.